Worauf ihr bei einer Camperreise durch Australien achten solltet


3 Bilder: Erkunde Australien mit dem eigenen Camper - Das erwartet dich!
Australien – das klingt bereits nach Abenteuer! Man denkt sofort an den Roadtrip schlechthin, an Dschungelwanderungen, exotische Tiere, unendliche Straßen, quirlige Städte und unzählige Strände. Man denkt an Surfboards, Haie und wunderbare Unterwasserwelten, aber auch an Riesenspinnen, Schlangen und Wüste. Eines steht jedenfalls fest: Wer nach Australien reist, muss das Abenteuer nicht lange suchen.
Australien liegt südlich von Indonesien und Papua-Neuguinea. Neben der riesigen Hauptlandmasse, die sich gut 4000 km von West nach Ost und fast 4000 km von Nord nach Süd erstreckt, gehören weitere Inseln und Inselgruppen zu diesem vielseitigen Land. Geografisch lässt sich Australien grob in drei Zonen einteilen. Die westliche Zone beheimatet den Großteil der Wüsten des Landes, sowie einige kleinere Gebirge. Auch Inselberge wie der berühmte Uluru liegen in dieser höher gelegenen Zone. Die mittlere Zone liegt tiefer. Hier befinden sich sowohl das trockenste Gebiet des Landes als auch das dichteste Netz an Flüssen. Der Osten des Landes wird durch einen in Nord-Südrichtung verlaufenden Gebirgszug, „Great Dividing Range“ genannt, vom Tiefland abgegrenzt und zieht sich bis hinunter an die Ostküste.

1 Bild: Die Ostküste Australiens ist am stärksten besiedelt und bietet sowohl naturbelassene Gebiete als auch lebendige Küstenstädte.
Ein Großteil der Bevölkerung lebt in dieser östlichen Zone und die meisten bekannten Städte des Landes sind ebenfalls hier zu finden, was damit zusammenhängt, dass alle anderen Landesteile viele unbewohnbare Gebiete enthalten.
Australien hat eine Küstenlinie von über 25.000 km Länge. Es gibt unzählige Küstenstädte rund um den Kontinent. Mit einigen Millionenstädten verfügt Australien zudem über eine Städtekultur, die sich deutlich von der des Nachbarn Neuseelands unterscheidet. Hier ist richtig was los! Zusammen ergibt sich daraus ein Lebensstil, der einerseits durch Wohlstand und Business geprägt wird und andererseits durch eine entspannte Strandkultur, die sich auch in den Großstädten mit ihren quirligen Stadtstränden wiederfindet. Diese Mischung aus Wohlstand und Gelassenheit zusammen mit der attraktiven und vielseitigen Natur, in der sich Wüsten, Gebirge, Urwald, Seen und fantastische Tauchgebiete wie Perlen aneinanderreihen, machen Australien zu einem immer beliebter werdenden Reiseziel. 2018 besuchten etwa 9,25 Millionen Reisende Australien. Der Tourismus macht dennoch nur etwa 8% der australischen Wirtschaft aus. Die reichen Vorkommen an Bodenschätzen sowie der große Sektor der Landwirtschaft sorgen für starke Exporte.
Hauptstadt Canberra

Bevölkerungsanzahl 25,4 Millionen

Landesfläche 7.688.287 km2

Bevölkerungsdichte 3 Einwohner / km2

Landessprache Englisch

Währung Australien -Dollar

Beste Reisezeit Mai - Oktober

Jahresdurchschnittstemperatur 31 Grad C (Norden), 19,6 Grad C (Süden), 18 Grad (Landesinnere)

Waldfläche 16,2 %

Wasserfläche 0,7%

Küstenkilometer 25.760 km

Karte Australien
Die Bucketlist für Australien Reisende ist in der Regel prall gefüllt. Das Land bietet Touristen schier unendlich viele Ausflugsmöglichkeiten, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Bei dem großen Angebot gilt es die Übersicht zu bewahren und Aktivitäten auch im Voraus zu planen.


2 Bilder: Im Camper mit dem Blick aufs Meer den nächsten Tag planen - das ist Roadtrip Feeling in Australien!

Einen Camper/Wohnmobil mieten

What to do in Australia? Die einfachste und beste Antwort ist: „Do a roadtrip“. Mit einem gemieteten Camper kannst du in allen vorstellbaren Gruppenkonstellationen Down Under entdecken. Australien ist auf Camper Touristen hervorragend eingestellt. Neben den vielen Stell- und Campingplätzen erreichst du besonders in den Küstenregionen nahezu alle Sehenswürdigkeiten problemlos mit deinem Heim auf vier Rädern. Der große Vorteil gegenüber gebuchten Touren oder einem Mietwagen ist, dass du selbst entscheiden kannst und spontan bist. Mit dem eigenen Camper schaffst du Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben werden. Kaum ein anderes Land bietet so viele Möglichkeiten für ein Roadtripabenteuer wie Australien. Bei der großen Auswahl an verschiedensten Angeboten unterstützen wir dich und helfen bei der Planung.
2 Bilder: Die 12 Apostel sind eines der Highlights auf der Great Ocean Road.

Great Ocean Road entlangfahren

Die Great Ocean Road gilt als schönste Küstenstraße Australiens und befindet sich im Bundesstaat Victoria. Die 243 km lange Strecke schlängelt sich westlich von Melbourne entlang der Küste und bietet viele wunderschöne Küstenabschnitte. Sie verbindet mehrere malerische Küstendörfer miteinander. Als Hauptattraktion gelten die 12 Apostel. Typische Bilder von der Great Ocean Road zeigen raue Steilküsten mit umgebenen weißen Sandstränden. Die gesamte Strecke kann an einem Tag zurückgelegt werden. Allerdings würdest du dann auch einiges verpassen. Nimm dir ein paar Tage Zeit und erkunde die Strecke und genieße ihre Schönheit. Die Strecke ist sehr beliebt und zieht jährlich tausende Besucher an. Mit dem eigenen Camper/Wohnmobil bist du am flexibelsten und kannst selbst entscheiden, an welchem Abschnitt der Great Ocean Road du länger verbleiben möchtest.
4 Bilder: Im Daintree Rainforest campst du mitten im Regenwald!

Tropischen Norden entdecken

Im Bundesstaat Queensland gibt es viel zu entdecken. Der Nordosten des Landes bietet eine vielfältige Natur und perfekte Bedingungen für einen Roadtrip. Von Cairns aus befindet sich wenige Autostunden nördlich das Cape Tribulation und der tropische Regenwald „Daintree Rainforest“. Der Regenwald kann nach einer kurzen Fährüberfahrt über den Daintree River mit dem eigenen Camper oder verschiedenen Touren erkundet werden. Wer neben einem Strandurlaub noch etwas Regenwaldabenteuer zu seinem Australien Roadtrip hinzufügen will, ist hier genau richtig, Zudem bietet die Region rund um Cairns Ausflugsmöglichkeiten zum Great Barrier Reef. Wer hier taucht oder schnorchelt wird mit einer unfassbaren Erinnerung nach Hause zurückkehren. Die Korallenriffe haben eine besondere Wirkung auf die Natur und bieten einen Anblick, den du nicht vergessen wirst.
1 Bild: Plane dein Outback Abenteuer mit der CamperOase!

Das Outback

Das Outback ist der umgangssprachliche Begriff für die weiten, unbesiedelten und hauptsächlich trockenen Gebiete Australiens. Outbacks befinden sich in Australien in erster Linie im Inland und an abgelegenen Küsten. Wer ein Abenteuer sucht, sollte darüber nachdenken das Outback zu erkunden. Mit einem gemieteten Allrad Fahrzeug ist das von verschiedensten Stationen aus möglich. Dein Outback Abenteuer kann aus Adelaide, Darwin, Perth, Brisbane oder Sydney starten. Dich erwartet endlose Weite, Menschenleere und Abgeschiedenheit. Der Kontinent ist stark vom Outback geprägt, da der Großteil der Bevölkerung nahe der Küste lebt. Im Landesinneren sinkt die Bevölkerungsdichte enorm. Viele Touristen können sich eine Reise nach Australien nicht vorstellen, ohne das rote Zentrum gesehen zu haben. Die beliebtesten Outback Touristenattraktionen sind Ayers Rock (Uluru), die Olgas (kata Tjuta), die Pinnacles und der Wave Rock.
1 Bild: Australiens Inselwelt gleicht einem Paradies. Hier hat jeder Tourist die Qual der Wahl.

Eine Insel besuchen

Australien hat über 8.000 Inseln. Dementsprechend befinden sich einige die schönsten Naturschauspiele nicht unbedingt auf dem Festland, sondern liegen auf einer der paradiesischen Inseln im Meer. Aus vielen Küstenstädten lassen sich Touren für die entsprechenden Inseln und den damit verbundenen Aktivitäten buchen. Der gängigste Weg ist die Inseln mit einem Boot zu erreichen. Allerdings ist das nicht immer der Fall. Einige Inseln können besser mit einem Propellerflugzeug erreicht werden. Aus der Luft kannst du die Inselwelt aus einer anderen und besonderen Perspektive erfassen. Eine Auswahl zwischen den vielen Angeboten zu treffen ist schwierig. Wenn ihr einen Roadtrip in einer Küstenregion von Australien macht, solltet ihr unbedingt auch schauen, welche Inseln in der Nähe sind und möglicherweise für euch zugänglich sind. Die Inselwelt von Australien bietet eine enorme natürliche Vielfalt und ein breites Angebot an Entdeckungsmöglichkeiten.



1 Bild: In Australien ist richtig was los. Neben den viele Naturabenteuern kannst du wunderschöne, lebendige Städte entdecken.

Großstadtflair

Neben der einzigartigen Natur bietet Australien auch pulsierende Städte mit einem echten Großstadt Flair. Ganz oben auf der Liste der bekanntesten Städte steht Sydney. Die Stadt ist das Kronjuwel des Landes und bietet viele markante Attraktionen. Das Opernhaus in Sydney und die Sydney Harbour Bridge zählen dabei zu den bekanntesten Highlights der Stadt. Neben der weltweit bekannten Stadt Sydney gibt es unzählig viele weitere Städte, welche einen Besuch wert sind. Melbourne, Brisbane und Perth zählen dabei zu den größten Städten nach Sydney. Jede Stadt steht für ihre Region und bietet viele Sehenswürdigkeiten. Neben den großen Städten kannst du aber auch in kleineren Städten mit dem Camper besonders gut halten und das Cityfeeling erleben. Hobart, Cairns, Adelaide, Darwin, Byron Bay oder Gold Coast bieten sich als perfektes Ausflugsziel an und bieten verschiedenste Aktivitätsmöglichkeiten.
1 Bild: Egal ob Anfänger oder Profi - Surfen macht Spaß!

Wasseraktivitäten

Australien ist ein Inselstaat und dementsprechend aus allen Himmelsrichtungen vom Meer umgeben. Die Möglichkeiten auf dem Meer sind nahezu grenzenlos. Zu den beliebtesten sportlichen Aktivitäten zählt Surfen. Egal ob fortgeschritten oder Anfänger, Surfen ist in Australien an vielen Spots möglich und bietet für jedes Level eine Spaßgarantie. Neben Surfen ist Segeln besonders beliebt. Hier kannst du je nach Angebot entweder Touren buchen oder auf eine Faust ein Boot ausleihen. Vermehrt bieten Anbieter auch Boote für Personen an, welche keinen Bootsführerschein besitzen. Mit einer entsprechenden Einweisung steht dem Spaß auf dem Wasser nichts mehr im Wege. Zudem ist das Tauchen und Schnorcheln besonders im Great Barrier Reef, aber auch anderen Korallenriffen in Australien sehr beliebt. Die Unterwasserwelt an den Küsten ist atemberaubend. Zudem kannst du auch Kajak fahren, Stand Up paddeln, mit einem Jet Boot fahren, angeln, mit Haien tauchen oder Wale und Delfine beobachten.
1 Bild: In Australien findest du die verschiedensten Wanderwege. Von entspannten Küstenwegen bis zu schwierigen Pfaden auf Berge, durch Regenwälder oder das Outback.

Wandern

Australien bietet die verschiedenste Kulissen zum Wandern. Von Küstenrouten bis hin zu Regenwaldwanderungen sind die Möglichkeiten, um in der Natur aktiv zu Fuß unterwegs zu sein, vielfältig. Dabei unterscheiden sich die Strecken von kurz und einfach bis zu lang und anspruchsvoll. Das Angebot an Wanderwegen lässt sich nicht pauschalisieren. Jedoch kann man sagen, dass jede Region ein Netz an Wanderwegen hat, welches es sich zu entdecken lohnt. Einen besonderen Wert haben die Great Walks of Australia. Die Great Walks sind mehrtägige Wanderung der ersten Klasse und ermöglichen es, spektakuläre Regionen des Landes zu erkunden.
Australien ist gesegnet von einer atemberaubend vielfältigen Natur mit vielen natürlichen Sehenswürdigkeiten. Zudem bilden pulsierende Städte das Bild an der touristischen Küste, während im Inland das Outback unberührte Natur bietet. Sehenswürdigkeiten gibt es in Australien zu genüge. Wir wollen dir eine kleine Auswahl für dein Australien Abenteuer vorstellen. Am besten lassen sich die Sehenswürdigkeiten mit dem eigenen Camper/Wohnmobil entdecken.


1 Bild: Das Great Barrier Reef ist ein Wunder der Natur

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef liegt vor der Nordost-Küste Australien ist mit ca. 348.700km² das größte Korallenriff der Welt. Das Korallenriff besteht dabei aus 3.000 einzelnen Riffen und erstreckt sich somit über unzählige Inseln entlang der Küste. Ausflüge ins Riff können aus Cairns, Mission Beach, Airlie Beach, Hervey Beach oder Port Douglas unternommen werden. Aus der Luft kann man das Riff ebenfalls bestaunen und selbst aus dem All erkennt man das Great Barrier Reff Der gängigste besuch ist aber eine Tauch/Schnorchel Tour. Das UNESCO Weltkulturerbe ist ein Wunder der Natur und sollte unbedingt auf deiner Bucketliste stehen.
Man sollte sich jedoch auch darüber bewusst sein, dass die Menschen mit der Verschmutzung der Meere und als Folge des Klimawandels dem Riff schaden. Dementsprechend sollte man sich umweltbewusst im Great Barrier Reef verhalten.
1 Bild: Der Uluru ist eine heilige Stätte der Ureinwohner

Ayers Rock/Uluru

Der Uluru, im englischen Ayres Rock genannt, liegt mitten im australischen Outback und ist wohl das bekannteste Wahrzeichen Australiens. Der seit etwa 550 Millionen Jahren bestehende Sandsteinmonolith, der sich mitten im Zentrum des australischen Festlandes befindet, ist für Australiens Ureinwohner ein heiliges Symbol. Am Uluru kannst du stundenlang an den Aussichtspunkten verweilen und mit Gleichgesinnten die sich verändernden Schattenwürfe und Farben betrachten. Es ist nicht mehr erlaubt auf den Uluru zu klettern, da die Schar von Touristen den Monolith sonst zerstören würde. Auch wenn es auf Bildern eher „nur“ nach einem großen Felsen in der Wüste aussieht, ist der Uluru für viele Australien Urlauber ein besonderes Highlight, da die natürlichen Gegebenheiten imposant und magisch sind. Da der Uluru im Outback liegt lässt sich ein Besuch mit einem Outback Roadtrip gut verbinden.
2 Bilder: Bondi Beach - Hier wird Sydney entschleunigt

Bondi Beach

Bondi Beach ist einer der bekanntesten Strände Australiens und liegt in der Metropole Sydney. Nicht nur Touristen sondern auch Einheimische Menschen sind hier an warmen Tagen zahlreich vertreten. Der Stadtteil ist bekannt dafür ein Gegenstück zum stressigen Alltag in Sydney zu sein. Der zuverlässige Wellengang zieht täglich Surfer an und ist einer der beliebtesten Surfspots in der Region rund um Sydney. Neben dem goldenen, halbmondförmigen Sandstrand hat Bondi Beach auch kulturell vieles zu bieten. Die zwanglosen Cafés und Restaurants laden zum Verweilen in der hippen Gegend ein und entschleunigen das Leben der Stadt. Die Uhren ticken hier ein wenig langsamer. Anzug und Aktentasche werden gegen Badesachen und Sonnbrillen eingetauscht. Die Strandpromenade ist ein optimaler Ort, um im Sonnenschein zu schlendern und die kleinen Geschäfte und Stände zu besuchen. Der Küstenweg von Bondi nach Cooge bietet zudem eine landschaftlich reizvolle Wanderung. In das Meer hinein ragt zu dem der Meerwasserpool des Bondi Iceberg Clubs. Hier kannst du beeindruckende Bilder schießen und die Surfer beobachten.
1 Bild: Das bekannteste Opernhaus der Welt - Sydneys Sehenswürdigkeit Nummer 1

Opernhaus von Sydney

Das Opernhaus von Sydney ist das Wahrzeichen der Stadt und eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Australien. Jährlich strömen ca. 6 Millionen Besucher zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Architektur des im Hafen Sydneys liegenden Gebäudes ist weltberühmt. Das Opernhaus wurde 1959 nach den Plänen vom Dänen Jørn Utzon, einem preisgekrönten Architekten, gebaut. Die Fertigstellung gelang allerdings erst 14 Jahre später. In fünf verschiedenen Sälen bietet das Opernhaus über 5.500 Plätze. Das ganze Jahr über kannst du hier Kunstaufführungen sowie Musikkonzerte erleben. In das besondere Gebäude gelangst du zudem kostenlos. Eine Tour oder ein Konzert macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
1 Bild: Unendliche Weiten, Wasserfälle und Regenwald - das ist der Kakadu Nationalpark im Northern Territory

Kakadu Nationalpark

Im Kakadu Nationalpark erwarten dich Wasserfälle, Krokodile, Vögel und eine vielfältige Natur. Der Name „Kakadu” soll eine europäische Interpretation des Wortes „Gagudji” sein, was der Name der Ureinwohnersprache ist, die ursprünglich in der Region gesprochen wurde. Der Nationalpark liegt im Northern Territory ca. 171km östlich von Darwin. Wer im Northern Territorry unterwegs ist sollte unbedingt dieses UNESCO Weltkulturerbe besuchen. Die Aborigines, die schon seit Jahrtausenden in diesem Gebiet leben, verwalten den Park zusammen mit Parks Australia, um die lokale Kultur sowie die Umwelt zu schonen und zu erhalten. Egal ob Felsenkunst der Aborigines, das Erkunden der Tier- und Pflanzenwelt oder ein entspannter Badetag – im Kakadu Nationalpark kannst du die verschiedensten Dinge erleben. Du kannst den Nationalpark auf eigene Faust erkunden oder aber an einer Tour teilnehmen und dir die Region von einem Guide erklären lassen.

1 Bild: Der Australia Zoo steht im Antlitz des verstorbenen Crocodile Hunters Steve Irwin

Australia Zoo

Der „Australia Zoo“, der zu den Sehenswürdigkeiten an der Ostküste von Australien gehört, befindet sich nördlich der Küstenstadt Brisbane im Bundesstaat Queensland. Die Inhaber des Zoos warne lange Zeit Steve und Terri Irwin. Gegründet wurde der Zoo bereits 1970 von Steves Eltern Lyn und Bob. Steve erlangte im Laufe der Jahre weltweite Bekanntheit mit der Serie „The Corocdile Hunter“ und fand Fans auf der ganzen Welt. In der Show war Steve dafür riskante Stunts mit Krokodilen zu wagen und ein echter Abenteurer zu sein. Im Jahr 2006 starb Steve bei einem Dreh als er von einem Stachelrochen in die Brust gestochen wurde. Der Zoo gilt als sein Erbe und wird von seiner Witwe Terri weitergeführt. Besucher erwartet der beste Zoo des Landes mit vielen verschiedenen und seltenen Tierarten. Auf rund 280 ha befinden sich viele verschiedene Gehege und Tierarten. Besonders ist das Crocoseum. Hier finden Shows mit Krokodilen statt. Früher vom Zooleiter Steve persönlich geführt werden die Fütterungen und interessanten Shows jetzt von den Mitarbeitern des Zoos durchgeführt.
1 Bild: Das wunderschöne Ningaloo Reef

Ningaloo Reef

Das Ningaloo Reef im Nordwesten Australiens ist eines der größten Korallenriffs der Welt. Das Riff ist ein über 250 km lang und befindet sich an der Westküste Australiens. Es erstreckt sich entlang der „Coral Coast“. Ein besonderer Unterschied zum Great Barrier Reef ist, dass das Riff ungewöhnlich nah vor der Küste liegt. Im Ningaloo Reef kannst du mit Walhaien schnorcheln. Walhaie sind die größten Fische auf unserem Planeten. In Exmouth und Coral Bay gibt es zahlreiche Anbieter, mit denen du eine Tour zu den Walhaien machen kannst. Das Gebiet bietet zudem wunderschöne Strände und kristallklares Wasser. Zudem sind hier deutlich weniger Touristen anzutreffen als beim Great Barrier Reef an der Ostküste.

1 Bild: In Australien gibt es die verschiedensten Stell- und Campingplätze. Von hochwertigen Holiday Parks bis zu kleinen Stellplätzen unter Palmen direkt am Meer.
In Australien ist es sehr verbreitet einen Camper oder ein Wohnmobil zu mieten und mit diesem das Land zu erkunden. Auch die Einheimischen gehen gern in ihrem eigenen Land campen. Sie zelten gern, haben einen Wohnanhänger oder einen umgebauten Bus. Besonders auffällig als Tourist sind aber die verschiedenen ausgebauten Camper und Wohnmobile von ansässigen Firmen. Touristen mit Campervan oder einem Wohnmobil müssen natürlich auch irgendwo schlafen.


Die Auswahl von Stellplätzen ist demzufolge in vielen Regionen groß. Oftmals reicht es diese einen Tag vorher zu buchen oder gar erst am gleichen Tag. Zu Zeiten der Hauptsaison können die Campingplätze allerdings deutlich stärker ausgelastet sein. Die Suche nach Stellplätzen kann allerdings auch anstrengend werden. Eine gute Devise ist es, sich frühzeitig darüber Gedanken zu machen, wie man reisen möchte. Sowohl das kurzfristige als auch das langfristige Planen hat Vor- und Nachteile.




1 Bild: Freedom Camping in Australien ist möglich, solange es nicht durch Vorschriften des Bundesstaates oder dem jeweiligen Standort verboten ist.
Das Thema Freedom Camping ist für Australien Urlauber immer wieder interessant. Schließlich ist die Vorstellung überall in mit dem eigenen Camper in der Natur nächtigen zu können paradiesisch. Allerdings muss man klar sagen, dass Freedom Camping nicht überall erlaubt ist. Besonders in den touristisch geprägten Regionen ist es an vielen Orten nicht erlaubt dem Freedom Camping nachzugehen. Allerdings ändert sich das Bild schnell, wenn man einige Kilometer von der Küste ins Inland fährt. Oftmals sind hier die Regelungen lockerer.


Pauschal lässt sich keine Freedom Camping Bestimmung für Australien ausmachen, da sich die Regelungen zwischen den australischen Bundesstaaten unterscheiden. Im Normalfall ist das Campen nur außerhalb von Städten und auf dem Land erlaubt bzw. dort, wo es nicht ausdrücklich durch Schilder verboten ist. Wildcamping ist jedoch in abgelegeneren Gegenden gestattet, vorausgesetzt, es wird dabei keine Privatgrundstücke oder ausgewiesenen Schutzgebiete betreten.
Mit verschiedenen Apps wie Wiki Camps oder CamperMate lassen sich schnell und einfach Stell- und Campingplätze in der Nähe finden. Es gibt sowohl hochwertige und teurere Campingplätze als auch Stellplätz, welche keine Kosten verlangen. Hier findest du eine detaillierte Beschreibung zu den Apps und noch weitere spannende Apps für dein Australien Roadtrip.
1 Bild: Australiens Klima ist so verschieden wie die einzelnen Regionen des fünften Kontinents selbst.

Australiens Klimazonen

Der Norden beginnt mit einer von äquatorialem Klima geprägten Zone. Es folgt ein tropisches Gebiet. In diesen Bereichen gibt es heiße, regenreiche Sommer (besonders im Januar gibt es viel Niederschlag), dagegen sind die Wintermonate eher trocken. Hier ist es ganzjährig warm. Im Süden hingegen gibt es trockene Sommer und feuchte Winter. Hier ist es im Sommer ebenfalls heiß, im Winter gehen die Temperaturen bis auf 10 Grad Celsius zurück. Das Wasser ist hier ganzjährig deutlich kühler, als im Norden.
Im mittleren Streifen unterscheiden sich die Verhältnisse von West nach Ost stark. Der Westen ist reich an Niederschlägen, die von Süd nach Nord allerdings abnehmen. Im Zentrum Australiens herrscht Wüstenklima vor. Hier ist es ganzjährig sehr trocken. Dabei kann es im Sommer sehr heiß werden (über 40 Grad Celsius) und im Winter mäßig warm am Tag mit kalten Nächten. Der Osten des mittleren Landstreifens bekommt ganzjährig Niederschläge, allerdings in den Sommermonaten mehr als im Winter. Das Wasser und die Luft sind ganzjährig warm, nur im Gebirge wird es kalt.
1 Bild: Die East Coast und der Norden Australiens haben aufgrund der verschiedenen Klimazone unterschiedliche beste Reisezeiten. Die Sunshine Coast macht ihrem Namen aber alle Ehre und punktet zu jeder Jahreszeit mit vielen Sonnenstunden.

Wann ist die beste Reisezeit für Australien?

Für Australien gibt es pauschal keine beste Reisezeit, da sich die Regionen so sehr voneinander unterscheiden. Die Wetterbedingungen sind in den unterschiedlichen Teilen des Landes verschieden. Die beste Reisezeit für das zentrale Australien ist zwischen Mai und Oktober. Dann herrschen hier die angenehmsten Temperaturen und es herrschen perfekte Voraussetzungen für einen Outback Roadtrip und ein Besuch beim berühmten Uluru. Zwischen November und April kann das rote Zentrum tagsüber enorm heiß werden. Den Norden Australiens erkundest du am besten ebenfalls in der Zeit zwischen Mai und Oktober. Blauer Himmel, angenehme Temperaturen und genügend Sonnenschein sind die Hauptargumente für diese zeitliche Einordnung. Die Monate Mai bis Oktober werden im Norden auch als Trockenzeit bezeichnet. In den anderen Monaten sind die Temperaturen meist höher und der Niederschlag ist teilweise so enorm stark, dass viele Straßen nicht befahren werden können. Die Monate Mai bis Oktober eigenen sich auch für die Australien Reisehighlights des Daintree Rainforest, nördlich von Cairns, und dem Great Barrier Reef. So können die Sommerferien beispielsweise besonders gut genutzt werden, um die Strecke zwischen Brisbane und Cairns zu entdecken, den Uluru zu sehen oder den tropischen Norden zu erkunden.


1 Bild: Zur besten Reisezeit erwarten dich im Süden Australiens blauer Himmel, Sonnenschein und angenehme Wassertemperaturen.
Dem Süden Australiens wird eine andere beste Reisezeit zu geschrieben. Südlich von Perth als auch in Adelaide und Sydney herrscht ein gemäßigtes Klima. Die beste Reisezeit sind die Frühlings- und Herbstmonate. Der australische Frühling geht ca. von September bis November. Der Herbst von März bis Mai. Dann sind die Temperaturen durchschnittlich bei über 20 Grad, steigen durchschnittlich aber nicht auf über 25 Grad an. Zu diesen Jahreszeiten ist es hier am angenehmsten und auch das Wild Life ist am aktivsten. Im Sommer (Dezember – Februar) steigen die Temperaturen spürbar. Auch zu dieser Zeit ist der Süden Australiens eine Reise wert. Allerdings musst du mit durchschnittlichen Temperaturen von 25 – 36 Grad rechnen.
Die Ostküste zwischen Sydney und Brisbane kannst du streng genommen das ganze Jahr über bereisen. Hier herrschen das ganze Jahr über Bedingungen, die für einen Roadtrip durchaus geeignet sind. Als beste Reisezeit würden wir dir jedoch die Monate zwischen Oktober und Apri l empfehlen. Dann hast du Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad, viel Sonne und wenig Niederschlag. Die Bedingungen eignen sich ideal, um während deines Roadtrips auch an einem der vielen magischen Strände verweilen zu können, Nationalparks zu entdecken und ein echten Sommerroadtrip zu erleben.
1 Bild: Australien ist am besten mit dem Flugzeug zu erreichen
Der gängigste Weg, um nach Australien zu gelangen ist es mit einem Flugzeug ans andere Ende der Welt zu fliegen. Aus Deutschland kann man grundsätzlich zwischen drei Routen unterscheiden. Die Ostroute via Singapur oder Malaysia, die Westroute über die USA oder die Südroute über Dubai. Die Südroute ist dabei kürzer und die mittlerweile am häufigsten angebotenen Route. Da der Flug auf jeden Fall einen Zwischenstopp verlangt ist es eine Überlegung wert diesen möglicherweise zu nutzen und den Flug auf mehre Tage aufzuteilen. Ein Flug aus Deutschland dauert in der Regel 24 - 27 Stunden, kann aber auch bis zu 34 Stunden in Anspruch nehmen. Das hängt von der Route und den Flugzeiten ab.


Die Hauptflughäfen befinden sich in Sydney, Melbourne, Perth, Brisbane, Adelaide, Cairns und Darwin . Die Campermiete ist tendenziell in allen genennaten Städten möglich. Zudem gibt es zahlreiche kleinere Flughäfen im Land verteilt.


Für Australien braucht man weiter ein Visum, welches zuvor kostenlos online beantragt werden kann. Es handelt sich dabei um das eVisitor Visum (subclass 651). Dieser erlaubt mehrmalige Einreisen innerhalb von 12 Monaten, jedes Mal mit einer Aufenthaltsdauer von max. 3 Monaten. Mehr Informationen zum Visum findest du hier.
In Australien herrscht Linksverkehr. Dies dürfte die größte Umstellung für Touristen sein, welche Rechtsverkehr gewohnt sind. Dementsprechend ist es wichtig besonders aufmerksam zu fahren und beim Abbiegen immer wieder aktiv daran zu denken, dass man sich auf der anderen Straßenseite befindet. Zum Überholen musst du dementsprechend auch rechts ausholen. Das Fahren auf den langen monotonen Landstraßen kann ermüdend wirken. Hetz dich nicht und mach Pausen, wenn du merkst, dass du müde oder unkonzentriert wirst. Zudem solltest du es vermeiden zu schnell zu fahren. Die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit zieht eine empfindliche hohe Strafe nach sich.


Einige Autobahnen, Tunnel und Brücken in Australien sind mautpflichtig. Die Mautstraßen sind mit großen hellblauen Schildern mit der gelben Schrift „toll road“ gekennzeichnet und befinden sich in den drei großen Ballungsräumen Sydney, Brisbane und Melbourne. Manche Vermieterfirmen übernehmen für dich das Bezahlen, wenn du eine kostenpflichtige Straße nutzen willst. Bei anderen wirst du selbst zur Kasse gebeten.
Neben dem Festland und den Küsten sind es auch die Inseln, die Australien landschaftlich einzigartig machen. Ca. 8.000 Inseln gehören zu Australien. Bei so einer großen Auswahl an Inseln fällt es einem gar nicht so leicht, sich für einen Ort zu entscheiden und den Überblick zu bewahren. Wir wollen euch eine kleine Auswahl an Inseln vorstellen. Neben den hier vorgestellten Inseln sind die Rottnest Island, die Kokosinseln, die Weihnachtsinseln, Kangaroo Island, Magnetic Island und Cockatoo Island weiter australische Inselparadiese. Die Auswahl kannst du aber noch beliebig erweitern



1 Bild: Tasmanien

Tasmanien

Tasmanien als Sehenswürdigkeit zu bezeichnen ist sehr weit gefasst, da es sich eigentlich um einen eigenen Inselstaat handelt. Dennoch wollen wir gern deine Aufmerksamkeit auf die südlich von Melbourne gelegene Insel lenken. Tasmanien hat viel zu bieten und kann ebenso mit dem Camper/Wohnmobil erkundet werden. Saftig grüne Regenwälder, beeindruckende Berglandschaften, glasklare Seen, Hunderte Wasserfälle, eine einzigartige Pflanzenwelt, UNESCO Kultur- und Naturerbe, feuerrote Felsen, Wineglass Bay, weiße Traumstrände, unberührte Natur, die sauberste Luft der Welt und unglaublich freundliche Menschen - das alles erwartet euch in Tasmanien. Tasmanien gilt steht bei vielen Touristen noch nicht auf der List und ist dementsprechend noch Geheimtipp für Australien Reisende. Hier findest du einen Reisebericht von 10 Tagen Tasmanien mit dem Camper.

Withsunday Islands

Die Withsunday Islands sind ein Inselparadies an der Ostküste Australiens. Hier treffen weiße Sandstrände auf türkisblaues Wasser. Die 74 Inseln gehören zum Bundesstaat Queensland und liegen im Great Barrier Reef. Am besten buchst du eine Tour aus Airlie Beach, um die Inseln zu erkunden. Aus der Luft wirken die Withsunday Islands schon fast surreal, da vor den Inseln weiße, aufgewirbelte Sandbänke liegen und ein wunderschönes und natürliches Bild schaffen. Der berühmteste Strand ist der Whitehaven Beach. Der Strand ist mit einem Quarzanteil von 99% einer der weißesten Strände der Welt. Es gibt verschiedenste Tour Angebote über einen oder mehrere Tage. Hier ist für jeden etwas dabei. Nicht selten entdeckt man um die Withsunday Islands auch Delfine und andere Meeresbewohner.

Fraser Island

Fraser Island liegt an der Ostküste Australiens und kann entweder auf eigene Faust oder mit einer Tour erkundet werden. Die Insel trägt auch den Namen „größte Sandinsel der Welt“, dementsprechend brauchst du ein Allrad Fahrzeug, um auf der Insel zu fahren. Zudem gibt es keine Straßen auf der Insel. Am besten ist es eine geführte Tour zu buchen, um Fraser Island zu erleben. Dabei können Touristen auf verschiedene Angebote von 1- bis 3-Tagestouren zurückgreifen. Um alle Highlights des UNESCO Weltkulturerbes zu sehen, brauchst du mehr als einen Tag. Ausgangspunkte für die Touren sind Hervey Bay, Rainbow Beach oder Noosa. Die Touren finden entweder in einem kleineren Jeep statt oder aber mit mehreren Personen und einem extra für sandige Bedingungen ausgestatteten Bus. Nach einer kurzen Fährüberfahrt fahren die Tourguides mit einem enormen Tempo über den scheinbar unendlich langen Sandstrand. Halte Ausschau nach Walen vor der Küste und Dingos an Land. Zu den Highlights auf Fraser Island gehören der Lake McKenzie, das Schiffswrack SS Maheno, die Champagne Pools, die Indian Head Küste und der Seventy Five Mile Beach.

Lord Howe Island

Nur ca. zwei Flugstunden von Sydney entfernt befindet sich die Lord Howe Insel. Die Insel ist sehr klein und ein fast unbekanntes Reiseziel zwischen Neuseeland und Australien. Allerdings ist es ein wahres Prachtstück der Natur. Wer einen Camper/Wohnmobil in der Region gemietet hat, kann nach der Anreise oder vor der Abreise noch einen Abstecher zu der Insel unternehmen. Die Kosten für einen Hin- & Rückflug können allerdings stark zwischen 300€ - 800€ variieren. Die Insel ist ausschließlich über den Luftweg erreichbar. Hier kannst du wunderschöne Wanderungen unternehmen, ein Museum besuchen, Tauchen, Surfen und verschiedene Inseltouren machen. Neben den vielen Highlights auf dem australischen Festland ist ein Besuch der Lord Howe Insel ein unvergessliches Erlebnis.
Die australische Küche hat einiges zu bieten und wurde historisch bedingt stark von den Briten geprägt. Besonders das von den Briten verehrte Fish & Chips gehört auch in Australien zu den beliebtesten Snacks und ist an vielen Orten verhältnismäßig günstig zu erstehen. Auch die der britischen Tradition entstammenden Meat Pies gibt es in Australien zu genüge. Durch Zuwanderung der verschiedensten Nationen, hat sich auch die Küche verändert und ist deutlich internationaler und abwechslungsreicher geworden. Die Verarbeitung von frischen regionalen Produkten spielt eine tragende Rolle bei australischen Restaurants. Zudem sind Fisch und Meeresfrüchte besonders an den Küsten auf fast jeder Speisekarte zu finden. Die asiatische Küche hat ebenfalls ihren Einzug in die Kulinarik Australien gefeiert. Es gibt eine Vielzahl an asiatischen Restaurants und auch im Supermarkt befinden sich viele asiatische Lebensmittel und Zutaten. Die Supermärkte sind zudem vollständig ausgestattet und bieten eine breite Auswahl an Lebensmitteln und Getränken an.


Australien besitzt berühmte Weinanbaugebiete. Dazu gehören das Barossa Valley (größte in Australien) in South Australia, das Hunter Valley in New South Wales und die Margaret River Region in Western Australia. Neben Wein trinken Australier auch gern ein Bier. Die bekanntesten Biermarken sind VB (Victoria Bitter), Carlton Draught und XXXX. Alkoholhaltige Getränke erhältst du allerdings nur in einem extra ausgewiesenem laden („Liquor Shop“) und nicht direkt im Supermarkt. In Restaurants gibt es teilweise ein Ausschankverbot, so dass man sich aber sein eigenes Getränk mitnehmen darf. Diese Restaurants sind mit „BYO“ (bring your own) Schildern gekennzeichnet. Selbstverständlich wird in Australien auch gern Kaffee getrunken. Besonders verbreitet ist die Sorte Flat Withe, ein Espresso mit kalter Milch und nach Wunsch auch mit Zucker.
In Australien ist die Währung der australische Dollar. Zudem kann man in Neuseeland problemlos mit allen gängigen Kreditkarten zahlen. Bargeld kannst du an einem Bankautomaten abholen. Dabei können Kosten entstehen. Erkundige dich dafür am besten bei deiner Bank. Die bekanntesten Geldinstitutionen in Australien sind Westpac, ANZ, NAB und die Commonwealth Bank. An den Küsten ist die Dichte der Supermärkte recht hoch, so dass du dich ohne Probleme selbst verpflegen kannst. Im Landesinneren werden es weniger Supermärkte. An den touristischen Straßen und Größeren Gemeinden befindet sich aber in der Regel immer eine Möglichkeit, um Lebensmittel zu kaufen. Die bekanntesten Supermärkte sind Woolworths und Cooles. Es gibt aber auch noch viele andere ketten wie zum Beispiel Aldi. Neben den großen Supermarktketten lohnt es sich auch mal am Straßen Rand zu halten und beispielsweise frisches Obst zu kaufen.
Übrigens Zahlung ab AUD 10.000 dürfen in Australien nicht bar getätigt werden. Damit soll die Steuerhinterziehung vermieden werden.

Neuseeland gilt als eines der sichersten Reiseländer der Welt. Das Image des kleinen, freundlichen und grünen Landes ist bei vielen Touristen die erste Vorstellung, wenn es an einen Gedanken um Neuseeland geht. Die kriminalitätsrate Neuseelands liegt weit unter der vieler europäische Nationen. Dennoch ist sie in den vergangenen 25 Jahren spürbar gestiegen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Klar ist, dass aber die Globalisierung und der stark angestiegene Tourismus Auswirkungen haben. Die meisten Delikte sind „kleinerer“ Natur. So gehören Diebstahl und Autoaufbrüche zu den häufigsten Taten. Als Tourist ist man gut beraten Acht auf die eigenen Wertsachen zu geben. Die Kriminalitätsrate ist dabei in den Städten höher als auf dem Lande. Um einen Einbruch in den Camper vorbeugen zu können geben wir euch hier noch weitere Tipps.


Am 15.03.2019 ereignete sich einer der schlimmsten Tage der neuseeländischen Geschichte. Der Terroranschlag in Christchurch wurde von einem rechtsextremen Neonazi ausgeführt, welcher 51 Menschen das Leben kostete. Die Nachrichten über den Anschlag gingen um die Welt, da man besonders in Neuseeland einen solch brutalen Anschlag nicht erwartet hatte. Die Premierministerin Jacinda Ardern wurde für ihren souveränen Umgang mit der Katstrophe für den Friedensnobelpreis nominiert, da die Regierung innerhalb der nächsten 6 Tage das Waffengesetz in Neuseeland extrem verschärft hat.


Das Klischee, dass Neuseeland komplett frei von Kriminalität und Terror ist hat sich spätestens an diesem Tag erledigt. Dennoch zeigt der souveräne Umgang der Regierung und die Anteilnahme im ganzen Land, dass sich Neuseeland nicht vor bestehenden Aufgaben beim Thema Sicherheit sträubt, sondern diese in unseren Augen vorbildlich annimmt und umsetzt.
Australiens Tierwelt ist spannend! Durch die geografisch isolierte Lage und das besondere Klima, das durch Hitze und Trockenheit in vielen Landesteilen geprägt ist, aber auch tropische, subtropische und gemäßigte Zonen aufweist, haben sich viele Arten entwickelt, die nur in Australien vorkommen. In einer Übersicht wie dieser kann nur unzulänglich auf dieses Thema eingegangen werden. In Australien gibt es die meisten giftigen Tierarten weltweit, was für Touristen nicht unbedingt ein Pluspunkt ist. Wichtig ist, sich in jeder Region zu informieren, welche Gefahren es gibt und wie man reagieren sollte bzw. wie man Bisse und Stiche vermeidet. Es gibt es kaum Tierarten, die in ganz Australien zu finden sind. Vielmehr haben sich unterschiedliche Arten an die verschiedenen Lebensräume angepasst. Wer an die Tierwelt Australiens denkt, hat sofort Kängurus und Koalas vor Augen. Beutelsäuger kommen in Australien in vielen Formen vor.
Viele der Großbeuteltiere, die es früher in Australien gab (z. B. Beutelwolf, Beutellöwe) sind seit längerer oder auch erst seit kurzer Zeit ausgestorben. Kängurus sind bis heute weit verbreitet, ebenso wie Beutelmäuse, Wombats und Kletterbeutler. Eine Besonderheit sind auch die Schnabeltiere, die zu den wenigen eierlegenden Säugetieren (Kloakentiere) zählen. Mit der Ankunft der europäischen Siedler kamen viele nicht heimische Säugetiere ins Land, von denen viele für das Aussterben heimischer Arten verantwortlich sind. Besonders Dromedare und Wasserbüffel, aber auch Füchse stellen heute eine Bedrohung dar.
Australien beheimatet über 800 Vogelarten und mehr als 4000 Arten an Fischen. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es mehr Echsen als hier. Auch Krokodile sind sowohl in Süß- als auch in Salzwasser zu finden. Viele Schlangenarten, darunter mehr giftige als ungiftige, sind in Australien zu Land und Wasser verbreitet. Auch Amphibien fühlen sich hier wohl. Die giftige, eingeführte Aga-Kröte hat sich weit verbreitet und richtet heute großen Schaden an. Quallen, von denen einige bei Hautkontakt tödlich sind, bevölkern ebenfalls die Gewässer, wie auch Schildkröten, die sowohl im Süß- als auch im Salzwasser vorkommen.

Berühmt sind auch die vielen Insektenarten, die in Australien leben. Riesige, zum Teil giftige Spinnen, Moskitos, Kakerlaken und Bettwanzen machen Australien nicht immer zu einem angenehmen Ort.


Zusammenfassend stellen wir fest, dass es in Australien viel zu erforschen und beobachten gibt. Jedoch sollte man immer mit einer gewissen Vorsicht vorgehen und sich immer gut informieren und vorbereiten, besonders, wenn man in die dünn besiedelten Gebiete vordringt, in denen Hilfe nicht immer zu finden ist.


Das Pflanzenreich Australiens ist durch die Dürre weiter Landstriche geprägt. Außerdem sind die Böden sehr alt, da sehr wenig neue Biomasse verrottet. Das sorgt für wenig Nährstoffe und Bedingungen, die für wenige Pflanzen geeignet sind. Hier herrschen Gräser als Bewuchs vor. Eukalyptus und Akazie sind ebenso extrem weit verbreitet und in unglaublicher Artenvielfalt vorhanden. Interessant sind auch die Mallee-Eukalypten, niedrig wachsende, mehrstämmige Arten. Sie haben sich an die Trockenheit stark angepasst und nutzen selbst die Buschbrände, indem sie nach Bränden vermehrt Samen auswerfen, die auf dem freien Boden ideale Bedingungen vorfinden. Einen flächenmäßig geringen Anteil haben die Regenwälder, in denen dafür umso mehr verschiedene heimische Arten zu finden sind. Die Pflanzen Australiens sind bisher nicht vollständig erforscht. Wie auch bei den Tieren hat die Besiedlung der Europäer einen großen Wandel in der Pflanzenwelt Australiens bewirkt. Wälder wurden gerodet, Grasland zu Weideland transformiert und fremde Pflanzen eingeführt, die die heimische Flora gefährden und manche Arten bereits verdrängt haben. Dennoch gibt es nach wie vor viel Spektakuläres und Einzigartiges in Australien zu bewundern.
Für viele Australien Urlauber ist das Thema Gesundheit besonders wichtig, da der Kontinent durchaus auch gefährliche Seiten ausweisen kann. Jedoch sind die Gesundheitsrisiken im Großen und Ganzen nicht so hoch wie oftmals angenommen. Die medizinische Versorgung in Australien ist bestens und auf die Umwelt abgestimmt. Zudem sind hygienischen Standards überdurchschnittlich hoch. Australien hat mit dem Hautkrebs zu kämpfen, da dass Ozonloch über dem Land immer weiterwächst. Bei den Einwohnern hat es sich durchgesetzt vermehr Hüte und lange Kleidung zu tragen. Zudem ist es wichtig Sonnenschutzcreme aufzutragen. Auch als Tourist sollte man dem nachgehen.


In Australien gibt es ein ausgeprägtes Wild Life. Zum einem ist das natürlich und gut für die Umwelt. Zum anderen können für Touristen auch Gefahren lauern. An den Küsten ist das Baden zu bestimmten Jahreszeiten verboten und wird dementsprechend ausgeschildert. Grund dafür können Haie, Krokodile, Rochen oder Quallen sein. Die allgemeine goldene Regel ist, dass man achtsam sein sollte du die Natur respektieren muss. Wer in der Natur unterwegs ist, sollte festes Schuhwerk wählen und auf Hinweise achten, ob sich möglicherweise Schlangen oder Spinnen in dem jeweiligen Gebiet befinden. In der Regel ist die Angst vor den Tieren eher unberechtigt, da sich Schlangen und Spinnen eher abseits von den Touristenpfaden aufhalten. Wer sich in den tropischen Regionen aufhält sollte sich zudem vor Insektenstichen schützen.
Impfvorschriften gibt es kein Australien. Entsprechend sind die Impfungen aus dem Heimatland aber aufzufrischen um bestmöglich geschützt das Land zu bereisen. Letztlich ist Australien ein sehr sicheres Reiseland mit wenigen Gesundheitsrisiken.
Australien ist deutlich früher besiedelt worden als Neuseeland. Bereits vor etwa 50.000 Jahren haben Vorfahren der Aborigines Spuren hinterlassen. Da Australien bis vor etwa 6000 Jahren durch Land mit dem heutigen Papua-Neuguinea verbunden war, sind kulturelle Einflüsse dieser Region in frühen Funden deutlich erkennbar. Danach wurde die Verbindung überflutet. Australien wurde aber stets von Händlern aus dem asiatischen Raum besucht und war nie völlig isoliert.
Europäer vermuteten schon in der Antike, dass es im Süden ein weiteres Land geben müsse. Im 13. Jahrhundert brachte Marco Polo von einer Reis nach China Berichte über ein Land mit, in dem zweiköpfige Tiere lebten sollten. Vermutlich handelte es sich eigentlich um Kängurus. Ab dem 16. Jahrhundert erreichten immer wieder europäische Seefahrer Australien. Da sie an der Westküste ankamen, interessierten sie sich nicht sehr für dieses Land, in dem sie wenig Nutzen sahen. Erst 1770 erklärte James Cook einen Teil im Osten zur britischen Kolonie. Australien wurde für knapp hundert Jahre als Strafkolonie genutzt. Die reichen Bodenschätze lockten mit der Zeit aber auch freiwillige Siedler an. Es kam zu Auseinandersetzungen mit den Einheimischen, die ohne Rechte in ihnen zugewiesenen Gebieten leben mussten. Vielen wurden die Kinder genommen, um sie in Heimen fern ihrer Ursprungskultur großzuziehen und zu sozialisieren. Erst 1965 hatten Aborigines im ganzen Land wieder ein Wahlrecht. Auch wurde ihnen teilweise Territorium zurückgegeben, das vorher als Niemandsland gegolten hatte, auch wenn es von Einheimischen bewohnt war. Bis heute ist keine vollständige Chancengleichheit für Aborigines gegeben. Weniger Bildung, höhere Arbeitslosenquoten und mehr Kriminalität zeigen dies deutlich.
In Australien wird Englisch gesprochen. Dabei haben die Australier ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Es wird gerne gewitzelt, dass Australier alles abkürzen und natürlich ist das nicht erfunden. Die Sprachen der Aborigine-Stämme sind zahlreich und zum Großteil vom Aussterben bedroht. Allerdings wurden Sprachzentren eingerichtet, um am Erhalt der Sprachen zu arbeiten. Durch die vielen Einwanderer aus asiatischen Ländern und Europa werden viele andere Sprachen in Australien gesprochen, Englisch ist aber die faktische Landessprache.
Der Australische Bund ist eine parlamentarische Monarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage nach dem Westminster-System. Die Politik in Australien ist immer noch sehr stark von der britischen geprägt, auch wenn die Forderungen nach einer Republik immer wieder aufflammen. Dabei ist der Staat föderal organisiert und die einzelnen Bundesstaaten haben jeweils eigene Parlamente mit weitgehenden Kompetenzen zur Gesetzgebung. Insgesamt gibt es acht Bundesstaaten. Das Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II. Das erklärt auch, warum die australische Verfassung Elemente der parlamentarischen Tradition Englands sowie Elemente aus der Konstitution der Vereinigten Staaten aufweist. Das Regierungsoberhaut ist der/die Premierministerin.

10 Facts über Australien

● Australische Barbesitzer sind per Gesetz verpflichtet, die Pferde ihrer Kunden unterzustellen und zu verköstigen.
● 85% aller Australier leben weniger als 50 Kilometer von der Küste entfernt.
● Das Great Barrier Reef ist der größte lebende Organismus der Welt. Es ist außerdem der einzige lebende Organismus, der vom All aus sichtbar ist.
● Da Kängurus und Emus nicht rückwärts laufen können, sind sie die offiziellen Wappentiere von Australien.
● Die größte Sandinsel der Welt ist Fraser Island.
● 2009 wurden in Australien mehrere gut ausgebildete Scharfschützen beauftragt, eine Kolonie von Pinguinen gegen mögliche Feinde zu schützen, um das Überleben der seltenen Tiere garantieren zu können.
● Der 5. Kontinent wandert aufgrund der plattentektonischen Bewegung jedes Jahr um ca. 7cm nach Norden.
● Harold Holt 1966 Australien Premierminister. Er verschwand ein Jahr später und ist seit dem nie weider aufgetaucht.
● Der „Dingozaun“ ist ein Zaun in Australien, der Schafe im Südosten des Kontinents vor Raubtieren schützen soll. Er hat eine Gesamtlänge von 5.412 Kilometern und ist damit länger als die chinesische Mauer.
● Die einzigen beiden Säugetiere der Welt, die Eier legen, leben in Australien. Es handelt sich dabei um das Schnabeltier und den australischen Ameisenigel (Echidna).