Worauf ihr bei einer Camperreise durch Island achten solltet


Der dünn besiedelte Inselstaat Island im äußersten Nordwesten Europas gilt als eines der friedlichsten Länder der Erde, hat eine der höchsten Lebenserwartungen und ist die größte Vulkaninsel der Welt. Das Land wird auch gern als die letzte große Wildnis Europas bezeichnet, da die Natur im Landesinneren weitgehend unberührt und im Urzustand ist. Mit dem eigenen Camper könnt ihr das Land am besten erkunden. Dabei könnt ihr die Nächte auf einen der zahlreichen Campingplätze verbringen. Ein Allrad Camper ist nur in besonderen Fällen zwingend notwendig. Die Ringstraße, welche rund um die Insel führt, ist die beliebteste Reiseroute mit vielen Sehenswürdigkeiten. Mietet euch einen Camper und erlebt euer eigenes Island Abenteuer.

Das Land ist erdgeschichtlich noch ausgesprochen jung. Seit circa 20 Millionen Jahren existiert die Insel und ist seitdem in ständiger Veränderung durch den Vulkanismus, die Gletscher und die Erosion. Die malerischen grünen Hügel und Wasserfälle der Landschaften locken vor allem in den Sommermonaten Juni bis August viele Besucher an. Wir wollen euch dieses wunderschöne und zugleich außergewöhnliche Land im hohen Norden vorstellen. Hier sind die wichtigsten Facts, die ihr zu Beginn eurer Island Reise benötigt – Los geht’s!
5 Bilder: Wilde Küste, tosende Wasserfälle, reinrassige Pferde und eine faszinierende Natur - das ist Island!
Allgemeine Informationen
Der dünn besiedelte Inselstaat Island im äußersten Nordwesten Europas gilt als eines der friedlichsten Länder der Erde, hat eine der höchsten Lebenserwartungen und ist die größte Vulkaninsel der Welt mit ca. 45 Erdbeben pro Tag. Das Land wird auch gern als die letzte große Wildnis Europas bezeichnet, da die Natur im Landesinneren weitgehend unberührt und im Urzustand ist. Das Land ist erdgeschichtlich noch ausgesprochen jung. Seit circa 20 Millionen Jahren existiert die Insel und ist seitdem in ständiger Veränderung durch den Vulkanismus, die Gletscher und die Erosion. Die malerischen grünen Hügel und Wasserfälle der Landschaften locken vor allem in den Sommermonaten Juni bis August viele Besucher an. Wir wollen euch dieses wunderschöne und zugleich außergewöhnliche Land im hohen Norden vorstellen. Hier sind die wichtigsten Facts, die ihr zu Beginn eurer Island Reise benötigt – Los geht’s!
Hauptstadt Reykjavik

Bevölkerungsanzahl 356.991 (Jan 2019) Millionen

Landesfläche 103.125 km2

Bevölkerungsdichte 3,5 Einwohner / km2

Landessprache Isländisch

Währung isländische Krone

Beste Reisezeit Juni-August

Jahresdurchschnittstemperatur 4,5 Grad C (Reykjavik)

Waldfläche 0,5 %

Wasserfläche 2,6 %

Küstenkilometer 4970 km

Karte Island
Was kann man auf einem Island Roadtrip erleben? Diese Aktivitäten gehören unbedingt auf eure Island To-do-Liste.

2 Bilder: Island ist bekannt für die sehr guten Whale Watching Angebote rund um die Insel!
Walbeobachtungen
In den letzten 20 Jahren hat sich Island rasch zum wohl wichtigsten Whale-Watching-Zentrum Europas entwickelt. Diese Walarten und Delfine kann man in Island am häufigsten sehen:
Minkwale
Buckelwale
Weißschnauzdelfine
Schweinswale
Orcas
Zahnwale
Grindlwale
Schnabelwale
Touren kann man aus Reykjavík, Akureyri, Húsavík, Hólmavík oder Snæfellsnes buchen.
Gletscherwanderungen und Eishöhlen
Neben den vielen Gletschern kann man in Island auch Eishöhlen entdecken. Die Höhlen befinden sich meist im Inneren eines Gletschers. Allein sollte man die Touren nicht machen. Die Erkundung mit einem Guide ist sicherer und viel informativer. Viele Eishölenbesichtigungen werden nur in der Nebensaison angeboten. Die Gletscherwanderungen werden meist das ganze Jahr über angeboten. Allerdings muss man auf die Witterungsbedingungen achten.
Taucht in den Seljavallalaug Pool
Der Seljavallalaug Pool stammt aus dem Jahr 1923 und ist damit einer der ältesten Swimmingpools des Landes. Der Pool ist Teil eines Hügels am Fuße eines Berges und mit Wasser gefüllt, das an der Seite der Felswand herabfließt. So kann man hier das warme geothermische Wasser genießen und gleichzeitig die spektakuläre Landschaft bewundern.
Ausritt mit Islandpferden
Das Islandpferd ist für einige Urlauber ein wichtiger Grund, um auf die Atlantikinsel zu kommen. Isländer sind zwar nicht besonders groß, aber dafür äußerst kräftig, so dass sie auch von Erwachsenen geritten werden können. Außerdem zählen sie zu den so genannten Gangpferden. Online und vor Ort findet man verschiedene Anbieter, die einen Ausritt mit den bekanntesten Vierbeinern Islands anbieten.

Abendgestaltung in Reykjavík
Island ist nicht als Partymetropole bekannt. Dennoch kann man besonders in Reykjavík einen langen Tag mit Ausflügen und Besichtigungen mit einem entspannten Abendessen in einem der vielfältigen Restaurants in Reykjavík abschließen. Wer noch nicht müde ist kann auch das Nachtleben in der Stadt erkunden. In der Innenstadt von Reykjavík gibt es unzählige Cafés, Restaurants, Bars und Events, bei denen sowohl einheimische als auch ausländische Gäste vertreten sind.

Damit die Brieftasche auch am nächsten Tag noch ein bisschen Geld enthält bieten die meisten Betriebe eine „Happy Hour“ für mindestens drei Stunden an und bieten oft noch andere Rabatte und Anreize. Es bleibt aber dabei, dass ein Partynacht in der Hauptstadt Islands teuer ist – erlebenswert ist sie aber alle Mal.
Ringstraße
Islands Ringstraße verbindet viele Sehenswürdigkeiten und eignet sich perfekt für einen nordischen Roadtrip. Die Ringstraße hat eine Länge von 1332 km und führt ringförmig einmal um die komplette Insel. Ca. 98% der Ringstraße sind asphaltiert. Am beste reist man im Mai-September auf der Ringstraße, denn in den Wintermonaten können durchaus einige Abschnitte eingeschneit sein. So kann man in den Sommermonaten grob ca. 7 – 12 Tage planen während es in den Wintermonaten mindestens 14 – 21 sind.

Die Strecke ist grundsätzlich in 16 Stunden zu bewältigen. Um ausgewählte Spots entdecken zu können brauch man allerdings 7 Tage. Wer zwei Wochen einplant, kann mehr Facetten des Landes kennenlernen und auch Wanderungen und verschiedenen Aktivitäten nachgehen. Denn hier bietet die Ringstraße ziemlich viel von mystischen Wasserfällen zu brodelnden Geysiren bis zu der zauberhaften Naturlandschaft.

Blaue Lagune
Bláa Lónið (Blaue Lagune) ist ein Thermalfreibad bei Grindavík und liegt nahe der Hauptstadt. Der Heißwassersee entstand als Beiprodukt des nahe gelegenen Geothermalkraftwerks Svartsengi, welches die Energie des gleichnamigen Vulkansystems nutzt. In diesem Kraftwerk wird ein Gemisch aus Meer- und Süßwasser aus ca. 2000 Meter Tiefe zur Oberfläche gepumpt. So wird in dem Kraftwerk Energie gewonnen. Anschließend fließt das Wasser in das umliegende Lavafeld in welchem sich Kiesalgen bilden. So entsteht dort ein Salzwassersee mit der typisch blau-weißen Farbe und Wassertemperaturen von 37-42 Grad Celsius .

Das Baden im Heißwassersee lindert nachweislich Schuppenflechten und andere Hautkrankheiten. Ein Besuch ist definitiv zu empfehlen – allerdings ist die Lagune meistens auch sehr gut besucht. Wer im Winter reist wird weniger Touristen antreffen und einen noch magischeren Aufenthalt in der Lagune haben.

Landmannalaugar
Landmannalaugar ist ein gebiet nahe dem Vulkan Hekla im Südwesten des Landes. Die Gegend steht unter Naturschutz und gehört zu den schönsten der Insel. Dies verdankt sie vor allem der farbenfrohen Bergwelt und den zahlreichen vulkanischen Erscheinungen. Gepaart mit dem grünen Moos, Schneefeldern oder dem Frostastaðavatn See, ergibt sich ein nordisch-paradiesischer Eindruck. Im ganzen Gebiet befinden sich tolle Wanderrouten um die Gegend erkunden zu können.

Halbinsel Snæfellsnes
Die Halbinsel Snæfellsnes liegt westlich des Borgarfjörður in Westisland. Die Gegend ist landschaftlich besonders schön und vielfältig und wird daher auch das „Island in Miniatur“ genannt, da sie auf kleiner Fläche viele Reize der gesamten Insel wiedergibt. Der Name der Insel bedeutet übersetzt „Schneeberghalbinsel“. Im Westen befindet sich ein Nationalpark. Führungen werden aus Hellnar angeboten. Im Süden der Halbinsel können Wanderungen entlang der Küste und in Lavafeldern unternommen werden. Zudem bietet die Halbinsel Blicke auf den Gletscher, Steilklippen bei Lóndranger, Sandstrände bei Budir, das Fischerdorf Arnarstapi oder den Kálfárvellir-Wasserfall.



2 Bilder: Die Nordlichter sind ein Naturspektakel!

Polarlichter
Wer Island in der Hautsaison bereist wird sehr wahrscheinlich keine Polarlichter zu Gesicht bekommen. Allerdings ist in den restlichen acht Monaten der Nebensaison eine Sichtung sehr wahrscheinlich. Um die Nordlichter zu sehen benötigt man neben etwas Glück und Geduld ebenso folgende Voraussetzungen:
Reisezeit zwischen September und April
Eine dunkle Nacht – so dunkel wie möglich (ein heller Mond ist kontraproduktiv)
Soweit wie möglich von störenden Lichtquellen fernhalten
Der Himmel sollte möglichst wolkenlos sein
Die Solaraktivität muss hoch genug sein

Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann man die mystischen und wunderschönen Polarlichter in Island sehen. Die Sichtung der Lichter bleibt den meisten Menschen ein Leben lang unvergessen!

So entstehen die Polarlicheter: Etwa 150 Kilometer von der Erde entfernt stoßen die Elektronen des Sonnenwindes auf Moleküle der Atmosphäre. Dabei kommt es zu einem lebhaften Energieaustausch. Die Moleküle werden elektrisch und energetisch geladen und so zum Leuchten angeregt.

Golden Circle
Der Golden Circle liegt östlich von Reykjavík und wird von vielen zuerst befahren. Für die Strecke brauch man ein bis zwei Tage. Unterwegs seht ihr die drei Hauptsehenswürdigkeiten Thingvellir, Geysir und Gullfoss . Das alte Parlament Þingvellir (Thingvellir) liegt direkt am atemberaubenden Grabenbuch zwischen der amerikanischen und der europäischen Kontinentalplatte. Der „große Geysir“ gilt als Namensgeber für alle Geysire , bricht allerdings eher selten aus. Die kleinere Variante „Strokkur“ hingegen bietet relativ regelmäßige Ausbrüche. In einem Abstand von 5-10 Minuten erreicht die entstehende Wassersäule eine Höhe von 25 bis 30 Metern. Der Wasserfall Gullfoss entsteht aus dem Fluß Hvítá. Der Wasserfall stürzt über zwei Stufen insgesamt 30 Meter in die Tiefe.

Reykjavík
Die Hauptstadt ist die nördlich gelegenste Hauptstadt der Erde und ist mit rund 120.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt der Insel. Bis Ende des 18. Jahrhunderts bestand die Stadt nur aus einigen Bauernhöfen. Heute ist es eine aufstrebende Stadt mit einer großen künstlerischen und musikalischen Szene. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten , die man in der Stadt entdecken kann.


Diamond Beach und Jökulsárlón
Ein surrealer Ort! Der Diamond Beach und Jökulsárlón (eine Gletscherlagune) liegen direkt nebeneinander an der Ringstraße. Am Diamond Beach treiben Eisberge von der Gletscherlagune an den schwarzen Vulkanstrand. Eine der außergewöhnlichsten Eigenschaften des Strandes ist, dass er niemals gleich aussieht. Selbst, wenn man ihn mehrfach an einem Tag besuchen würde, sähe der Strand immer wieder anders aus und die natürlichen Eisskulpturen werden sich ebenfalls verändert haben, geschmolzen sein oder aber neu angespült worden sein.

Der Gletschersee könnte zudem unerwartete Erinnerungen hervorrufen, ist er doch Drehort bekannter Filme wie „James Bond – Stirb an einem anderen Tag“, „James Bond – Im Angesicht des Todes“, „Tomb Raider“, „Beowulf“, und „Batman Begins“ gewesen. Beim Unternehmen Icelagoon könnt ihr auch eine Bootstour mit vielen Erzählungen und weiteren Fakten zum See buchen.
Wasserfälle
In Island gibt es zahlreiche spektakuläre Wasserfälle. Beispiele hierfür sind:
Gullsfossder bekannteste Wasserfall Islands
SeljalandsfossIslands Wasserfall to go
DettifossIslands größter Wasserfall
Goðafossder “göttliche Wasserfall“
Dynjandider Dröhnende
Háifossbeachtliche Höhe
Svartifossder schwarze Wasserfall
Glymurder angeblich höchste Wasserfall Islands
Jeder der aufgezählten Wasserfälle ist einen Besuch wert. Die Wassermassen sind meist gigantsisch und ergeben ein wunderschönes Naturschauspiel.
Kurz gesagt: Wildcampen und frei stehen mit einem Kraftfahrzeug sind in Island offiziell nicht erlaubt und auch von der Bevölkerung nicht gern gesehen. Abseits der Population darf man allerdings in einem Zelt schlafen. Mit einem Camper ist man darauf angewiesen, nachts einen Stellplatz zu nutzen. Stellplätz findet man bei der App Cavanya oder Nordcamp. Bei einfachen, kleinen Plätzen muss man mit etwa 1.000-1.200 ISK (ca. 8-10 €) pro Person und Nacht rechnen. Größere Plätze mit gutem Service verlangen meist 1.700 - 3.000 ISK (ca. 15-25 €) pro Person und Nacht.
Die Hochsaison geht von Anfang Juni bis Ende August. Allerdings hat Island sowohl im Sommer, als auch im Winter viel zu bieten. Wann die beste Reisezeit ist, hängt maßgeblich davon ab, was man vor Ort sehen und erleben möchte. Nordlichter und Besichtigung der Eishöhlen sind eher in den Wintermonaten möglich. Für die Sommermonate eignet sich das Wandern im Hochland und Walbeobachtung. Das Klima im Sommer ist in der Regel recht mild. Die Tagetemperaturen liegen hier im Durchschnitt bei 12 bis 15 Grad Celsius und können in manchen Regionen sogar auf 20 Grad klettern. Dennoch ist auch in den Sommermonaten auf eine gute Wetterfeste Kleidung zu achten. Auch wenn es in den Sommermonaten mit 12 Tagen pro Monat verhältnismäßig wenig Regentage gibt, kann es zudem auch sehr windig sein. In den Sommermonaten bekommt ihr durchschnittlich fünf bis sechs Stunden Sonne pro Tag. Das ist bedeutend mehr als in den Wintermonaten. Zudem hat man enorm viel Tageslicht. Zwischen den Monaten Mai – Juli sind es sogar 24 Stunden.

Island ist auch in den Wintermonaten attraktiv. Neben den Nordlichtern und den Eishöhlen trifft man deutlich weniger Touristen an und erlebt das Land in einer anderen Form. Das Klima ist trotz der stark nördlichen Lage verhältnismäßig für mild. In dieser Jahreszeit sinken die Temperaturen gegen und unter 0 Grad Celsius. Das Landschaftsbild ist ganz anders als im Sommer. Wasserfälle sind gefroren, die Gletscher glitzern in der Sonne und die Hochebenen sind mit weißem Schnee bedeckt. In den Wintermonaten hat man bedeutend weniger Tageslicht, als in den Sommermonaten. Je nach Lage liegt die Tageslichtdauer in den Monaten Dezember und Januar bei 4 – 5 Stunden pro Tag.
Island ist ein Inselstaat und zwangsläufig nur auf dem Luft- oder Seeweg zu erreichen. Für EU Bürger ist kein Visum erforderlich und ein Reisepass oder Personalausweis ausreichend. Kinder brauchen einen Kinderausweis. Zum Zeitpunkt der Ausreise müssen die Dokumente mindestens noch drei Monate gültig sein, denn Touristen dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monaten in Island aufhalten.
Mit dem Flugzeug
Island erreicht man in erster Linie mit dem Flugzeug. Hierfür ist die Insel sehr gut erreichbar. Von allen größeren europäischen Städten hat man die Möglichkeit nach Keflavik, dem internationalen Flughafen (ca. 45km außerhalb von Reykjavik), zu gelangen. Allerdings sind die Routen auch saisonabhängig und werden teils vermehrt oder verringert angeboten. Das Übernachten am Flughafen ist nicht erlaubt, allerdings gibt es unmittelbar neben dem Flugplatz ein Hotel sowie in der Stadt Keflavík mehrere private Unterkünfte. Der Bustransfer vom Flughafen zum Busbahnhof in Reykjavík kostet ca. 1950 ISK (ca. 16 €) und dauert etwa eine Stunde. Unterwegs gibt es einige Bushaltestellen, die auch in der Nähe einiger Firmendepots sind oder direkt neben Hotels liegen.Auch die Jugendherberge und der Campingplatz in Reykjavík werden direkt angefahren. Während selbst mitten in der Nacht Busse von Keflavík nach Reykjavík fahren, ist das Angebot außerhalb der Hauptsaison in umgekehrter Richtung deutlich geringer und ab nachmittags fährt kein Bus mehr. Das bedeutet, dass die Busse, die vom Flughafen Passagiere abholen, leer hinfahren. Da viele Flüge aber erst spätabends von Keflavík abgehen, können Reisende außerhalb der Hauptsaison ein Problem bekommen. Hier gilt, sich vorher schon mal die Fahrpläne anzuschauen um keine ungewollten Überraschungen vor Ort zu erleben. Außerdem gibt es einen Bus direkt zur Blauen Lagune, wo sich ebenfalls ein Hotel, ein Motel und ein Campingplatz befinden. Taxis vom Flughafen in die Hauptstadt sind sehr teuer und kosten ca. 15.000 ISK (90 €).
Mit dem Schiff
Auch mit dem Schiff kann man nach Island übersetzen. Will man mit dem eigenen Auto oder Camper nach Island gelange, ist die Fähre die einfachste Möglichkeit. Die Route Hirtshals (DK) - Tórshavn (Färöer) - Seyðisfjörður wird von der färingischen Smyril Line betrieben. Allerdings dauert die die Fahrt von Dänemark nach Island und zurück etwa vier bis fünf Tage und auch die Kosten sind bedeutend höher, als die eines Fluges.

In Island gilt Rechtsverkehr . Eine Maut wird in Island für die Benutzung der Straßen nicht erhoben. Allerdings gibt es auf der Ringstraße östlich von Akureyri seit Ende 2018 einen Straßentunnel (Vaðlaheiði Tunnel) der Mautpflichtig ist (Feb 2019 -> 1500.-IKR) und innerhalb von 3 Stunden nach Passieren via Internet bezahlt werden muss (www.tunnel.is).
Island besitzt keine Autobahnen. Allerdings wurden auf dem Inselstaat einzelne Strecken zu vierspurigen Schnellstraßen ausgebaut. Wenn man mit einem Camper oder Wohnmobil in Island fährt, hat man mehr Möglichkeiten als mit dem Bus System. Die Straße Nr. 1 führt einmal komplett um Island rum und ist bis auf das Stück zwischen dem See Myvatn und Egilsstair im Nordosten eine befestigte, geteerte Straße. Viele andere Straßen sind Schotterstraßen, aber im Sommer ebenso befahrbar. Natürlich kann man auf diesen Straßen nicht ganz so schnell fahren, was einem aber auch mehr Zeit gibt die Landschaft zu genießen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 90 km/ h auf asphaltierten Straßen, sonst 80 km/ h. Viele isländische Straßen (zu erkennen an einem der Straßennummer vorangestellten F) sind nur mit Allradantrieb befahrbar. Straßen ohne F können im Sommer auch von Bussen, Wohnmobilen und Campern befahren werden. Auch sollte man auf Wildtiere achten. Freilaufende Schafe und Pferde können schon mal die Fahrbahn kreuzen.

Tanken
Das Tankstellennetz in Island ist relativ dicht, das Tanken funktioniert aber anders als in Deutschland.
In kaum einem Reiseführer wird darauf verwiesen, dass es nur in größeren Orten Tankstellen gibt, wo man in einem „Kassenbüdchen“ seine Rechnung bar oder mit Kreditkarte und Unterschriftsbeleg begleichen kann. Meistens findet man eine einzelne Zapfsäule mit Benzin und Diesel, ohne jegliche Besiedlung im Umkreis von 50 km bis 100 km, alleine in der Gegend stehend. Dort liest man „Pay at the pump“. Bei diesen Tankstellen kann man lediglich mit „EC-Karte“ bzw. „Maestro-Karte“ oder mit Kreditkarte zahlen. In Island sind Master- oder EuroCard und VISA offenbar am weitesten verbreitet. Bei beiden Kartenarten ist allerdings die Eingabe der PIN zwingend erforderlich!
Seit den 1950er Jahren hat man Island genauso wie in Mitteleuropa im Supermarkt eine große Auswahl an Produkten, was zur Vielfalt der isländischen Küche beiträgt. Dadurch, dass viele Lebensmittel importiert werden müssen, sind die Preise für eben diese Lebensmittel höher als in Deutschland. Bei einigen Lebensmitteln haben die Isländer allerdings das Zepter selbst in die Hand genommen. So wird Gemüse - vor alle Tomaten - in geothermalen beheizten Gewächshäusern angebaut.

Ein Teil der traditionellen isländischen Gerichte wird von Touristen als seltsam bis hin zu völlig ungenießbar eingestuft , auf Grund des Geruchs, ihrer Konsistenz oder wegen des Geschmacks. In der traditionellen Küche wurde alles verwertet, was essbar ist, ohne die Möglichkeit, den Geschmack durch Gewürze stark zu verändern. Einen Großteil der Gerichte kann man heute im Supermarkt kaufen. Die Basis der isländischen Küche ist Fisch und Schaf. In Island ißt man viele Arten von Seefisch. In der Regel wird der Schellfisch dem Kabeljau vorgezogen. Die isländischen Lämmer werden ebenso in Island gezüchtet und verbringen den Großteil ihrer Lebenszeit auf Wildweiden.

Island hat das sauberste Leitungswasser der Welt , weshalb man es ohne Probleme trinken kann. Kaffee gehört zu den Lieblings Nationalgetränken der Isländer. Wer in einem Café eine Tasse Kaffee kauft kann meist noch so viel kostenlose Nachfüllungen haben, wie er möchte. Bier, Wein und Spirituosen sind in Restaurant und Bars erhältlich. Alkohol kann man nur in staatlichen Spirituosengeschäften und nicht Supermärkten kaufen.

10 typisch isländische Gerichte :
1.Skyr (isländischer Joghurt)
2.Geröstetes Lamm
3.Fermentierter Hai
4.Lammsuppe
5.Isländischer Fisch
6.Isländischer Hot Dog
7.Dunkles Roggenbrot aus einer heißen Quelle
8.Gebäck
9.Getrockneter Fisch
10.Isländisches Eis
Island gehört nicht zur Eurozone. Die offizielle Währung ist die isländische Krone. Münzen haben Kronenwerte von 1, 5, 10, 50 und 100 – Scheine werden in 500, 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 Isländischen Kronen (ISK) ausgegeben. Eine Krone errechnet sich aus 100 Aurar. Grundsätzlich kann man so viel Bargeld nach Island ein- beziehungsweise aus Island ausführen wie man möchte, zumindest solange es sich dabei um eine Fremdwährung handelt. Lediglich Ein- und Ausfuhr der Isländischen Krone ist auf 8.000 ISK limitiert.

Aus diesem Grund ist es ratsam Bargeld erst nach der Ankunft in Island umzutauschen. Die Fähren und isländischen Flughäfen sind auf Tourismus aus der Eurozone eingestellt und bieten hier den Umtausch an. Die meisten Geschäfte akzeptieren EC-Karten bzw. Kreditkartenzahlung. Ein Geschäft, das nur Bargeld akzeptiert, ist in Island die absolute Ausnahme.

Günstige Supermärkte sind Bónus, Krónan oder nettó. Das Preisniveau ist vergleichbar mit deutschen Supermärkten. Diese Discounter sind jedoch meist nur in den größten Ortschaften an der Westküste und an der äußersten Ostküste.

Island gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Kriminalität existiert so gut wie nicht. In Island gibt es keine gefährlichen oder giftigen Tier- oder Pflanzenarten, sodass man auch allein ohne Risiko auf Wanderschaft gehen kann. Die Naturgewalten und das Klima in Island sind die gefährdendsten Faktoren für die Sicherheit. Es ist wichtig, gut ausgestattet und informiert in Island zu reisen, um möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Kurz gesagt: In Island geht Gefahr eher von der Natur als den Menschen aus.
Island ist eine Vulkaninsel und hat vulkanischen Ursprung. Aus diesem Grund ist auch der Boden vulkanisch und steinig. Dies beeinflusst ganz massiv die Flora auf Island. Aber die Tier- und Pflanzenwelt wird natürlich auch von den extremen Witterungsbedingungen geprägt. Ein Großteil des Festlands liegt ganzjährlich unter einer Eis- und Schneedecke und diese extremen Bedingungen machen Island nicht sehr artenreich.

Die Bewaldung Islands gleicht einer Tragödie. Zur Zeit der Besiedlung war die Insel noch recht dicht bewaldet. Die ersten Siedler vernichteten allerdings fast den gesamten Waldbestand und sorgten damit dafür, dass der Boden den extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt war. Zudem ist es sehr windig auf Island. Der fehlende Wald hat vielen Pflanzen und Tieren den geschützten Lebensraum genommen. Island war früher zu einem Viertel bewaldet. Mittlerweile sind es nur noch 0,5%. Die Tragödie nimmt in den letzten Jahrzehnten allerdings eine positive Wendung. Immer mehr Baumschulen eröffnen in Island, um neue Wälder anlegen zu können. In Kvistar, etwa 100 Kilometer von Reykjavik entfernt, werden pro Jahr bis zu 900.000 Kiefern- und Pappelsetzlinge gezogen.

Die Vegetation auf Island ist zweigeteilt. Karge, steinigen Schotter- und Lavawüsten im Hochland bilden den ersten Teil, während die grünen, satten Küstenregionen den zweiten Teil bilden. Die Pflanzenwelt Islands besteht zum Großteil aus importieren Pflanzen, von denen man die meisten auch in Norwegen und einen Teil in Grönland findet.

Neben vielen Moosen wachsen in Island auch unterschiedliche kleine Büsche. In Island wird viel Rhabarber angebaut, welcher aufgrund der geringen Temperaturen auch einen bedeutend längeren Erntezeitraum als in Deutschland aufweist. In freier Natur wachsen im Spätsommer vor allem viele Blaubeersorten. Am Þingvellig findet man unzählige verschiedene Blaubeeren, die man direkt von diesem geschichtsträchtigen Boden verkosten kann. Zu den leckeren Beeren gibt es einen atemberaubenden Blick!
Im Vergleich zu den Ländern der südlicheren Breitengrade gibt es in Island relativ wenig verschiedene Tierarten. Neben den natürlich vorkommenden Arten sind seit der Besiedlung Islands durch den Menschen aber auch einige andere Tiere heimisch geworden. Als Nutztier Nummer eins ist das Schaf zu nennen. In Island gibt es mehr Schafe als Einwohner. Circa 460.000 Schafe bewohnen die Insel. Zu den weiteren berühmten Haus- und Nutztieren Islands gehören die Islandpferde und die Islandhunde. Aber auch Wildtiere sind auf der Insel zu finden. Folgende wilde Tiere kann man Island sehen:
Polarfuchs – natürlich vorkommendes Landsäugetier
Robben und Wale – geliebte Attraktion vor der Küste (werden leider auch gejagt)
Fische – Süßwasserfische in den Seen und Flüssen
Eisbären – sehr selten (Sichtungen: ca. 1 Bär alle 10 Jahre) und gefährlich
Papageientaucher – Art Maskottchen Island
Das isländische Gesundheitssystem ist für die Größe des Landes eindrucksvoll. In der Hauptstadt Reykjavík gibt es mehrere Gesundheitszentren. Ein Großteil der Ärzte kann ohne lange Voranmeldungen aufgesucht werden. In allen größeren Gemeinden und Dörfern sind medizinische Einrichtungen vorhanden oder praktische Ärzte tätig. Apothekendienste gibt es rund um die Uhr. Bei Unfällen oder akuten Erkrankungen kann die Unfallstation des städtischen Krankenhauses in Reykjavík aufgesucht werden. EU-Bürger können eine Europäische Versichertenkarte bei ihrer Krankenkasse beantragen, welche die kostenlose medizinische Versorgung gewährleistet. Die WHO empfiehlt grundsätzlich einen Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Masern, Mumps, Röteln etc. Eine Sicherheitsmaßnahme, die für jede Reise und jedes Reiseziel angeraten wird. Eine bestimmte Impfung braucht man für einen Island Urlaub nicht.
Kultur „Die eine Hälfte der Bewohner liest, die andere Hälfte schreibt“ , sagen die Isländer über ihr Land. Literatur und Musik haben in Island eine jahrhundertelange Tradition. Immer noch werden in Island pro Kopf mehr Bücher geschrieben, gekauft und natürlich auch gelesen als irgendwo anders auf der Welt. Mehr als 80 % der Kinder und Jugendlichen spielen ein Instrument und alle bekommen eine fundierte musikalische Ausbildung. So verwundert es nicht, dass sich in Island seit Jahren immer neue Bands gründen, die international erfolgreich sind. Björk, Of Monsters and Men, Ólafur Arnalds u.v.m in verschiedensten Musikrichtungen weit über die Landesgrenzen Islands bekannt.
Geschichte
Islands Geschichte ist im Vergleich zu anderen Nationen relativ jung. Wir geben euch einen Überblick von der Landnahme bis hin zur Gegenwart.

Die Landnahmezeit ging von 874 bis 930. Im Jahr 874 ließ sich der erste Dauersiedler Ingólfur Arnarson in der Nähe von Reykjavík nieder. Arnarson war ein aus Norwegen vertriebener Stammesführer. Als er den aufsteigenden Rauch aus den heißen Quellen sah, benannte er die Siedlung „Reykjavík“, was frei übersetzt Rauchbucht bedeutet. Während der Epoche der Landnahme soll damals bereits der größte Teil des bewohnbaren Landes verteilt worden sein. Auch wenn Arnarson als erster Dauersiedler einen gewissen Ruhm in der Geschichte Islands erfuhr, waren es irische Mönche, die bereits vor ihm auf Island lebten. Sie wurden von den nachkommenden norwegischen Stammesfamilien vertrieben und die Besiedlung durch die Nordmänner nahm ihren Lauf. Im Jahr 930 wird aufgrund der rasch gewachsenen Bevölkerungsanzahl von den Stammesführern das Althing, das isländische Parlament, einberufen und der erste isländische Freistaat entsteht. Damit gilt das Althing als das älteste Parlament der Welt. Der geschichtsträchtige Schauplatz kann im Nationalpark Thingvellir besucht werden.

Das 11. Jahrhundert gilt als Sagazeit. In diese Zeit fallen das Vorhandensein und die Anwendung des Althing, Entdeckungsfahrten und die Christianisierung. Im Jahr 1262, nach etlichen Kämpfen verschiedener verfeindeten isländischer Gruppierungen und unter sich erschwerenden Lebensbedingungen, fällt Island unter norwegische Hoheit. Dies bedeutet zunächst das Ende des Freistaats.

Die Vormachtstellung Norwegens hält bis zum 14. Jahrhundert an. Allerdings fiel Norwegen 1380 unter dänische Herrschaft, was auch für die Isländer eine dänische Herrschaft mit sich brachte. In dieser Zeit gab es verheerende Folgen durch die Pest auf der Insel. Die damalige Bevölkerung verringerte sich um zwei Drittel. Unter dänischer Herrschaft wurde zudem die Reformation durch den dänischen König 1550 durchgesetzt. Ein Jahrhundert später erklärte Friedrich III. Dänemark als absoluten Souverän Islands. Dies führte dazu, dass Dänemark als Handelsmonopol mit isländischem Außenhandel agieren konnte. Die dänische Herrschaft sollte noch bis zum Jahr 1944 andauern.

Nach dem Ausbruch der Laki-Krater 1783 und 1784 wurde auf Island und am dänischen Hof diskutiert, die Insel komplett zu evakuieren und ihre Einwohner ins dänische Westjütland umzusiedeln, allein technisch damals eine Unmöglichkeit. Der Ascheregen und ein enormer Gasausstoß bei dem achtmonatigen Vulkanausbruch im System der Grímsvötn hatten die Sonne verdunkelt, trockenen Nebel erzeugt und die Vegetation vergiftet. Große Teile des Viehbestandes gingen ein. Es kam zu einer Hungersnot, und die Naturkatastrophe (unter dem isländischen Namen Móðuharðindin bekannt) kostete etwa 10.000 Isländer (etwa ein Fünftel der damaligen Bevölkerung) das Leben.

Im Jahr 1800 wurde das Althing durch ein Verbot der herrschenden Macht Dänemarks aufgelöst. Doch wie auch in anderen Teilen Europas strebt auch Island nach Unabhängigkeit. Jon Sigurdsson wurde zum Anführer der isländischen Freiheitsbewegung. 1874, genau 1000 Jahre nach der ersten Besiedlung des Landes erhält Island seine erste eigene Verfassung. Das Ziel einer unabhängigen Republik sollte jedoch erst ca. 70 Jahre später erreicht werden.

Bereits 1904 erlangt Island einen eigenen Regierungssitz in Reykjavik. Allerdings wurde erst im Jahr 1944 in Thingvellir die isländische Republik verkündet und Sveinn Björnsson wurde der erste Präsident des Landes. Zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren gehört der Fischfang . Aus diesem Grund erweiterte Island zwischen 1952 und 1975 seine Fischereigrenzen. Dies wird als Auslöser der Cod Wars (Kabeljaukriegen) mit Großbritannien angesehen. Erst im Jahr 1985 wurden die erweiterten Fischereigrenzen akzeptiert.

In der jüngsten Geschichte wurde Island hart von der Finanzkrise getroffen und wurde fast in den Staatsbankrot gezwungen. In den letzten Jahren ist zudem Tourismus stark angestiegen. Dies ist einer der Faktoren, warum das friedlichste Land der Welt auch beim Wohlstand weiter zulegt.

Sprache
Auf Island spricht man Isländisch. Aber fast überall spricht und versteht man auch Englisch. In der Schule werden den Schülerinnen und Schülern sowohl isländisch als auch englisch gelehrt. Die isländische Sprache stammt noch aus der Wikingerzeit. Auch wenn Einflüsse aus dem Ausland durchaus vorhanden sind und sich der Sprachklang im Laufe der Jahrhunderte enorm verändert hat, haben sich in derselben Zeit das Schriftbild und der Sprachgebrauch kaum geändert. Die resultiert unter anderem aus der isolierten Lage und der geringen Einwohnerzahl. Auf Island kann man daher noch ohne große Probleme die Originaltexte der Sagen und der Edda lesen.

Das Isländische kennt noch Buchstaben, die im restlichen Europa verschwunden sind: Das ð und das þ. Dialekte gibt es nicht auf Island, höchstens geringe Unterschiede in der Aussprache zwischen Nordisland und Südisland. Die meisten Isländer sind sehr erfreut, wenn Touristen versuchen ein wenig ihr Sprache zu sprechen. Im Folgenden stellen wir euch einige nützliche Wörter vor:
ja – já
nein – nei
Danke – takk (fyrir)
Ich spreche kein Isländisch – Ég tala ekki íslensku
Guten Abend – gott kvöld
Sprechen Sie Englisch? – Talar þú ensku?
Auf Wiedersehen – bless (bless)
Ich komme aus Deutschland / Österreich – Ég er frá Þýskalandi / Austurríki
null, eins, zwei, drei – núll, einn, tveir, þrír
lecker – ljúffengur
Das politische System Islands ist eine parlamentarische Republik. Das wichtigste Gesetzeswerk stellt die isländische Verfassung dar.
Island ist Mitglied bei folgenden Organisationen:
FAO (seit 1945),
Vereinte Nationen (seit 1946),
NATO (seit 1949),
Europarat (seit 1949),
Nordischer Rat (seit 1952),
EFTA (seit 1960),
OECD (seit 1961),
UNESCO (seit 1964),
OSZE (seit 1975/1992),
Westnordischer Rat (seit 1985/1997),
Barentssee-Rat (seit 1993),
EWR (seit 1994),
WTO (seit 1995),
Ostseerat (1995) und
Arktischer Rat (seit 1996)
Seit Oktober 2002 ist Island wieder Mitglied in der Internationalen Walfangkommission. Neben diesen Mitgliedschaften ist für Island das Verteidigungsabkommen mit den USA (seit 1951) besonders wichtig.

Am 17. Juli 2009 überreichte Island ein mittlerweile zurückgezogenes Beitrittsgesuch zur Europäischen Union. Seit Annahme dieses Antrags am 17. Juni 2010 zählte Island zu den offiziellen Beitrittskandidaten der EU. Darauf wurden am 27. Juli 2010 die Beitrittsverhandlungen aufgenommen.

Bis zur Finanzkrise 2008 waren viele Isländer gegen einen EU-Beitritt, überwiegend wegen der zu befürchtenden Einschränkungen bei den Fischereirechten. Seitdem haben sich die Ansichten und Beurteilungen in der Bevölkerung und der Regierung mehrmals stark geändert. Am 17. Juli 2009 wurde ein EU-Beitrittsgesuch beim Vorsitz in Stockholm eingereicht nachdem die Allianz der pro-europäisch gesinnten Jóhanna Sigurðardóttir die Wahl gewann und eine Koalition mit der Links-Grünen Bewegung gebildet wurde.

Mit der Parlamentswahl am 27. April 2013 besiegelten die isländischen Wähler jedoch das vorläufige Aus für Beitrittsbestrebungen Islands. Im Februar 2014 einigten sich die Regierungsparteien auf ein entsprechendes Gesetzesvorhaben, um das Beitrittsgesuch zurückzuziehen. Am 12. März 2015 zog Island schließlich den Beitrittsantrag offiziell zurück.
10 Fun Facts über Island
1. Mehr Schafe als Einwohner: Die 460.000 Schafe sind zahlreicher Vertreten, als die 330.000 Einwohner des Landes.
2. Die Flagge: Die Farben der Flagge entstanden aus dem, was Island ausmacht: Wasser (blau), Vulkanfeuer (rot) und Gletscher (weiß)
3. Thermalquellen: In dem meist sehr kalten Land gibt es 170 heiße Thermalquellen.
4. Elfen: In Island gibt es extra eine Elfenbeauftragte. Sie kümmert sich darum, dass keine Elfen gestört werden, wenn neue Bauvorhaben beginnen. Sollte dies festgestellt werden muss der Bau neu geplant werden.
5. Islendinga: Hierzulande ist Tinder durchaus bekannt. In Island gibt es Islendinga. Die App funktioniert ähnlich. Allerdings wird hier auch noch der Verwandtschaftsgrad zweier Personen geprüft um Dates mit nah verwandten Personen zu vermeiden.
6. Trolle: Ca. 80% der Isländer glauben an Elfen. Die Existenz von Trollen wird allerdings meistens angezweifelt.
7. Kriminalität: Die Kriminalitätsrate in Island ist die geringste der Welt. Die Polizei trägt keine Waffen sondern ein Pfefferspray und einen Gummiknüppel mit sich.
8. Isländisches Fast Food: Burger King und Mc Donalds haben ihre Island- Projekte aufgegeben. Ihre Filialen auf Island wurden aufgrund zu hoher Kosten geschlossen. Wer einen schnellen Snack sucht sollten einen typischen isländischen Hot Dog probieren.
9. Isländische Spezialitäten: In Island gibt es einige gewöhnungsbedürftige Gerichte, bei denen man seinen ganzen Mut zusammen nehmen muss um diese tatsächlich zu kosten. Geschmorter Schafskopf, Fermentierter Grönlandhai (auch Gammelhai genannt) oder Ochsenhoden mit Dip kann man hier verkosten.
10. Pro Kopf: Island ist weit vorn bei beispielsweise Cola Verzehr, Nobelreisträger oder Traktoren pro Kopf! Das liegt natürlich auch an der geringen Anzahl der Bevölkerung.

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