Reisen Ü60: Teil 8 - Ankunft und Anpassung in Auckland


Nach der doch etwas strapaziösen Anreise sind Matthias und Sabine endlich in Neuseeland angekommen. Obwohl ihr Wohnmobil in Christchurch abgeholt werden soll, beginnen sie ihre Reise in Auckland. Hier verbringen sie ein wenig Zeit, um sich zu akklimatisieren und erste Eindrücke zu sammel, bevor es per Inlandsflug weiter nach Christchurch geht. Lest hier, ob sich dieser Zwischenstopp gelohnt hat!

Ankunft am Anfang, Ausruhen und Anpassung an Anderes, alles in Auckland!


Nach der doch etwas strapaziösen Anreise sind Matthias und Sabine endlich in Neuseeland angekommen. Obwohl ihr Wohnmobil in Christchurch abgeholt werden soll, beginnen sie ihre Reise in Auckland. Hier verbringen sie ein wenig Zeit, um sich zu akklimatisieren und erste Eindrücke zu sammel, bevor es per Inlandsflug weiter nach Christchurch geht. Lest hier, ob sich dieser Zwischenstopp gelohnt hat!

Auckland! Endlich!


7 Bilder: Ankunft in Auckland



10.700 km entfernt von Peking und 26.200 km Routen Strecke von Warburg, erreichen wir am Vormittag das Land unserer Träume. Jetzt können wir uns etwas vom Fliegen erholen, einen Eindruck von der Fremde erhalten, bevor wir 2 Tage später am Vormittag von Auckland noch 1070 km bis auf die Südinsel nach Christchurch fliegen werden.

B&B und Tagesplanung


6 Bilder: Auf dem Weg durch Auckland

Ein Taxi bringt uns zum vorgebuchten B&B „Bavaria“, welches am Rande der Innenstadt in einem gepflegten Vorort – Häuschen mitten in einer endemischen Vegetation liegt. Die meisten Bäume, Hecken und Pflanzen in Blüte hatten wir noch nie zuvor gesehen. Das herrliche und warme Wetter beschert uns einen tollen Sonnenuntergang von der Terrasse aus.

Wir beschließen nach Rücksprache mit den Einheimischen den kommenden Tag komplett zu Fuß durch die grünen Parks der Stadt über den höchsten Vulkankegel (von insgesamt 40 Stück, auf denen die ganze Stadt gebaut worden ist,) ins Zentrum und weiter zum Hafen zu laufen.

Ein überwältigender Tag erwartet uns! Wir laufen so viel, wie nie wieder auf der folgenden Rundreise. Die trockene Wärme setzt uns dabei etwas zu, aber sie hindert uns nicht dabei die vielfältigen aufeinander folgenden Eindrücke staunend zu genießen. Wir beginnen gleich unsere Fotosessions, wohl wissend, dass wir hierhin so nicht mehr kommen werden.

Vororte, Gärten und Mount Eden


16 Bilder: Rundgang durch Auckland



Zuerst durchqueren wir gepflegte Straßen der Vororte mit schönen Holzhäusern in blühenden Gärten. Dann besteigen wir den mittig gelegenen über 600m hohen Vulkan „Mt Eden“, von dem aus wir bei klarer Sicht einen 360° Rundum-Blick über Stadt und Meeresbucht mit Inseln haben.

Auf dem „Coast to Coast” Wanderweg gehen wir weiter vom Vulkan abwärts durch die Parks in Folge bis zum Albert Park Downtown, z.T. wie durch einen Urwald, staunend an alten Bäumen und Pflanzen vorbei, die wir nie zuvor gesehen hatten und deren Namen wir auch später per Recherche nicht herausbekommen haben. Unmittelbar daran schließen sich die Hochhäuser der City an, welche eine zusammenhängende Einheit am Hafen bilden, und somit nicht das Stadtbild insgesamt stören. Das wirkt auch daher besonders, weil die Neuseeländer private Häuser nicht höher als 1 ½ Stockwerke bauen dürfen.

Queen Street und Anleger


12 Bilder: Aucklands Shoppingmeile





Das Shopping-Center weckt unser Interesse nicht, besteht die „Queen Street“ zum großen Teilen aus denselben Geschäftsketten, wie bei uns in Deutschland und in anderen europäischen Großstädten. Dieses Viertel stößt direkt an die Hafenmeile, insbesondere dem Anleger, von wo lauter Ausflugsboote und Fähren zu den Inseln in die Bay hinausfahren.

Auf dem Wasser


6 Bilder: Fähre Auckland -Waiheke Island



Den ganzen Weg hierher hat uns die Farbe „Grün“ unter blauem Himmel in massiver Pflanzenwelt umgeben. Und nun stehen wir am Wasser, welches eine grüne Farbe hat, die wir so noch nicht mal in der Karibik gesehen hatten.

Die Mittagssonne knallt vom Himmel. Und deshalb beschließen wir spontan auch noch eine Ausfahrt zu der Insel „Waiheke Island“ mitten im „Firth of Thames“ zu unternehmen. Statt zu laufen sitzen wir nun an Deck der Fähre mit wenig Leuten und sind völlig berauscht von den Farben, die an uns vorbeigleiten. Wir fühlen uns wie im Paradies. Das setzen wir auch auf der Insel fort.

Waiheke Island


14 Bilder: Waiheke Island

Während alle anderen Mitfahrer in die Busse am Anleger steigen, um in die verschiedenen Orte zu fahren, gehen wir nur eine sehr kurze Strecke völlig allein in die entgegengesetzte Richtung auf einem schmalen Fußweg und gelangen in die einsame „Matiatia Bay“, wo wir auf einen Muschelstrand kommen. Dort finden wir Schatten unter einem einzigen riesigen Baum, setzen uns hin und glauben einfach nicht, wo und dass wir uns befinden.

Am Nachmittag fahren wir zurück, schlendern mit den letzten Kräften, übersättigt mit Eindrücken, am Quai entlang durch das „Viadukt-Viertel“ mir der Millionärs - Marina der „City of Sails“ über die Klapp-Brücke zum Fischmarkt. Zum Abschluss essen wir in einer urigen Fischerkneipe ein super leckeres „Fish and Chips“, bevor wir von dort die weite Strecke zum B&B mit einem Linienbus zurückfahren.

Wie es mit der Fahrzeugnahme in Christchurch weiterging, lest ihr im neunten Teil der Kolummne

Fazit


Die Entscheidung an dieser Stelle einen Stopp mit 2 Nächten einzulegen war sehr angenehm, sinnvoll und gut geplant. Die Besichtigung der Hauptstadt zu Beginn der „Reise in die Natur“ war goldrichtig. Ich glaube nicht, dass wie eine entsprechende Besichtigungstour zu Ende der Strecke vor dem Rückweg noch gemacht hätten. Denn unsere bis dahin zutiefst gelebten vielfachen Eindrücke hätten uns erschlagen, und eine Stadtbesichtigung zum Abschluss wäre uns viel zu ermüdend vorgekommen.

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