Sonnenuntergang am Mount Etjo in Namibia

Kundenerfahrungsbericht: Familienurlaub in Namibia mit 4WD Camper von Gracious Whisp

Kundenerfahrungsbericht: Familienurlaub in Namibia mit 4WD Camper von Gracious Whisp


Als vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Alter von 5 und 8 Jahren sind wir gerne und viel unterwegs - bisher meist in Europa mit Fahrrad oder Camper. Diese Reise war etwas ganz Besonderes: Unser erstes Mal Namibia - und unser erstes Mal Afrika. In diesem Erfahrungsbericht erzählen wir von unserer vierwöchigen Selbstfahrerreise im Oktober/November 2025 mit einem 4WD Camper mit Dachzelten von Gracious Whisp.

Selbstfahrer-Abenteuer mit zwei Kinden und 4WD Camper


Als vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Alter von 5 und 8 Jahren sind wir gerne und viel unterwegs - bisher meist in Europa mit Fahrrad oder Camper. Diese Reise war etwas ganz Besonderes: Unser erstes Mal Namibia - und unser erstes Mal Afrika. In diesem Erfahrungsbericht erzählen wir von unserer vierwöchigen Selbstfahrerreise im Oktober/November 2025 mit einem 4WD Camper mit Dachzelten von Gracious Whisp.

Unsere Route grob umrissen


Unsere Route begann in Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Von dort aus fuhren wir nach Süden, Richtung Rehoboth, ins Lake Oanob Resort. Danach ging’s weiter in den Namib-Naukluft-Park und in die berühmte Namib-Wüste. Auf dem Weg zur Küste machten wir einen kleinen Abstecher ins Bushman Desert Camp, bevor wir unsere Reise in Swakopmund fortsetzten. Von dort ging es nach Cape Cross zu einer Kolonie von Seehunden und nach Twyfelfontein. Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des Etosha-Nationalparks! Von dort aus ging unsere Reise weiter Richtung Norden zum Caprivi Zipfel, wo wir Zwischenstopps in Rundu und im Ngepi Camp am Okavango machten. Zum Schluss ging’s noch zum Waterberg und Mount Etjo, bevor wir zurück nach Windhoek fuhren.

Mit großer Vorfreude und ein bisschen Respekt vor den riesigen Entfernungen, der Hitze und den ungewohnten Bedingungen starteten wir in dieses Abenteuer. Aber was uns dann erwartete, waren nicht nur beeindruckende Landschaften und wilde Tiere, sondern vor allem eine ganze Menge intensiver Familienzeit. Diese Reise wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Gracious Whisp und der Toyota Hilux 2.4L mit zwei Dachzelten


8 Bilder: In dieser Bildergalerie teilen wir ein paar Eindrücke vom Fahrzeug und dem Übernahmeprozess➡️

Das Fahrzeug haben wir über die Camperoase gebucht und fühlten uns dort super beraten. Unser Vermieter vor Ort war Gracious Whisp, der uns vom Hostel in Windhoek abholte und zum Depot fuhr. Hier wurden wir sehr freundlich und herzlich empfangen und unser Auto stand schon bereit: ein Toyota Hilux 2.4L mit zwei Softshell Dachzelten.

Der Toyota Hilux war in sehr gutem Zustand, hatte rund 83.000 Kilometer auf dem Tacho und war kurz zuvor noch einmal vom Händler durchgecheckt worden. Gracious Whisp hatte das Auto mit mobilem WiFi ausgestattet, was die Navigation erleichterte – ein wirklich tolles Extra, das unterwegs sehr gut funktionierte. Die Einweisung war ausführlich, gut strukturiert und ließ keine Fragen offen. Uns wurde alles gezeigt: vom Aufbau der beiden Dachzelte über das komplette Camping-Equipment bis hin zu Ersatzrad, Werkzeug und Allradantrieb. Besonders hilfreich waren die vielen praktischen Hinweise, zum Beispiel zum Reifendruck. Aufgrund des Gewichts der zwei Dachzelte, wurde uns ein Druck von 2,0 bar empfohlen. Das Camping-Equipment umfasste zwei Kochboxen: eine mit Kochutensilien (Topf, Pfanne, Wender und Wasserkocher, etc.), die zweite mit Geschirr für sechs Personen (Teller in zwei Größen, Schüsseln, Gläser, Becher und Besteck) - alles eher basic, aber absolut ausreichend. Die Pfanne haben wir unterwegs ersetzt und am Ende der Reise dem Anbieter überlassen. Auf Nachfrage erhielten wir eine zusätzliche Box für Vorräte – eine super Hilfe und definitiv empfehlenswert, um die Sachen im Kofferraum gut zu verstauen. Der große Kühlschrank, zwei im Auto verbaute Batterien und die Möglichkeit, auf dem Campingplatz Strom anzuschließen, sorgten für zusätzlichen Komfort. Insgesamt hatten wir nach der Übergabe das Gefühl: Wir wissen, was wir tun – und wenn nicht, wissen wir zumindest, wo wir nachschlagen können. Wir fühlten uns bestens vorbereitet und bereit, Namibia auf eigene Faust zu entdecken.

Die Schlafplätze wechselten während der Reise. Anfangs schliefen jeweils ein Kind mit einem Erwachsenen, später dann die Kinder gemeinsam in einem Zelt und die Erwachsenen im anderen. Beim Aufbau der Dachzelte halfen alle mit, wobei die Zelte insgesamt sehr einfach zu handhaben waren: Leiter ausfahren, Zelt aufklappen, Zeltstangen einstecken, Schlafsäcke ausbreiten und schon war alles fertig. Praktisch war außerdem, dass die Schlafsachen im Dachzelt bleiben konnten. Der Schlafkomfort war gut: Die Zelte waren groß genug und die Matratzen in Ordnung. Die Schlafsäcke waren schon etwas älter, aber sauber und hielten nachts warm. Außerdem erhielten wir Kopfkissen. Zusätzlich hatten wir dünne Schlafsack-Inlets dabei, die sich als sehr praktisch erwiesen.

Der Kofferraum bot viel Platz für unser Gepäck. Wir reisten mit großen Rucksäcken, die sich sehr gut verstauen ließen. Mehr Komfort hätten ausziehbare Kisten geboten, da wir doch häufig räumen mussten. Kindersitze bietet Gracious Whisp gegen Aufpreis an. Wir haben zwei Sitzerhöhungen aus Deutschland mitgebracht. Hierfür muss im Flugzeug kein Aufpreis gezahlt werden, die Sitze werden mit dem Gepäck aufgegeben. Für unsere Route und Ansprüche war der Toyota Hilux eine gute Wahl.

Zum Selbstfahrer-Abenteuer als Familie mit zwei Kindern in Namibia


29 Bilder: In dieser Bildergalerie bieten wir ein paar Einblicke in unserere Reise als Familie durch Namibia➡️

Namibia mit Kindern zu bereisen, war für uns eine wahre Entdeckungsreise – spannend, herausfordernd und unglaublich intensiv. Sowohl für die Kinder als auch für uns Erwachsene war es ein riesiges Abenteuer.

Unterbringung, Verpflegung und Aktivitäten
Was die Unterkünfte anging, war Namibia wirklich ein Traum. Die meisten Campsites lagen an fantastischen Orten und waren gut ausgestattet, sodass wir uns immer sehr wohl fühlten. Besonders schön waren die Camps im Lake Oanob Resort, Rundu (Hakusembe River Lodge/Gondwana Collection), Dinosaur-Camp der Mount Etjo Safari Lodge und das Etosha Safari Camp/Gondwana Collection am Anderson Gate. Die Campsites des Namibia Wildlife Resorts (NWR) waren hingegen eher funktional, dafür meist sehr gut gelegen – besonders die in den Nationalparks. Wir besuchten die NWR-Camps im Namib-Naukluft-Nationalpark, in Sesriem (Namib-Wüste), im Etosha Nationalpark sowie am Waterberg. Oft zahlten die Kinder nur 50% des Preises oder waren, je nach Alter, sogar kostenlos.
In Sachen Verpflegung waren wir größtenteils Selbstversorger. Wir kochten viel und gingen alle paar Tage einkaufen. Wichtig war, immer im Voraus zu überlegen, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt. Insgesamt war die Versorgung kein Problem. Ein kleiner Tipp: In abgelegeneren Gebieten sollte man immer rechtzeitig die Vorräte aufstocken, damit man unterwegs nicht aufgeschmissen ist.
Bei der Reiseplanung haben wir darauf geachtet, dass die Aktivitäten und Erlebnisse sowohl für Kinder als auch für Erwachsene spannend sind. So konnten wir sicherstellen, dass jeder etwas für sich fand und wir als Familie gemeinsam unvergessliche Momente genießen konnten. Die Safaris in der Kalahari, im Etosha-Nationalpark und auf Mount Etjo waren absolute Höhepunkte. Mindestens genauso spannend war das Entdecken der kleineren Tiere. So machten wir eine „Skorpion-Tour“ am Abend in der Kalahari und eine Tour zu den „Little 5“ im Bushman Camp. In Swakopmund besuchten wir das Jumphouse, um uns richtig auszupowern. Im Caprivi Zipfel machten wir eine tolle Bootstour auf dem Okavango. Besonders spannend war auch das Paddeln auf dem Lake Oanob und das Besteigen der Düne 45 – ein Spaß für alle in dem riesigen Sandkasten der Namib-Wüste.

Unsere Highlights
Schon unser erster Stopp am Lake Oanob bzw. im Lake Oanob Resort war ein kleines Highlight. Wir hatten einen großen Platz mit Kochstelle, Bad und einem großen schattigen Bereich mit Blick auf den Staudamm. Am Staudamm selbst konnte man einiges unternehmen: Wir waren paddeln und sind auf dem Zebra Trail spazieren gegangen. Des Weiteren gab es einen Pool zum Toben, was für uns beim Reisen mit Kids wichtig war. Als erster Stopp auf dem Weg von Windhoek nach Süden war der Platz für uns ideal.
Zu den schönsten Stopps auf unserer Reise zählten definitiv das Dinosaur Camp der Mount Etjo Safari Lodge. Das Camp haben wir sehr spontan besucht und morgens angerufen, um einen Platz zu reservieren. Das war zu unserer Reisezeit kein Problem. Ebenso spontan konnten wir vor Ort eine Safari für den Nachmittag buchen. Das war ein großartiges Erlebnis, wir sahen u.a. acht Löwen aus nächster Nähe - ein absoluter Traum! Für die Kids war der Besuch echter Dinosaurierspuren ein weiteres Highlight. Diese waren vom Dinosaur Camp nur einen Spaziergang entfernt.
Auch der Besuch der Stadt Rundu war ein echter Höhepunkt für uns. Auf dem Weg zum Caprivi Zipfel legten wir dort einen Stopp ein. Der Marktbesuch gab uns einen echten Einblick in das tägliche Leben der Menschen und brachte uns das „wahre“ Namibia näher. Im Caprivi Zipfel lernten wir dagegen eine völlig neue Seite Namibias kennen. Der Okavango prägt hier eine unerwartet grüne Landschaft. Dieser Gegensatz zu den sonst so weiten, trockenen Wüstenlandschaften war einfach überwältigend.
Twyfelfontein hat uns ebenso sehr fasziniert. Wir besichtigten die dortigen Feldmalereien, die uns in eine längst vergangene Zeit führten. Die Begegnung mit den Wüstenelefanten dort war ein weiteres unvergessliches Erlebnis - diese majestätischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, war einfach magisch. Die Tour zu den Elefanten konnten wir direkt am Camp buchen. Das Camp war etwas abgelegen von Twyfelfontein, für uns aber schön gelegen.
Und dann war da natürlich noch der Etosha-Nationalpark, eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Afrikas. Der Besuch dort war wirklich ein Highlight der Reise - die riesigen Ebenen, die Tierbeobachtungen und dieses Gefühl, der Natur ganz nah zu sein - einfach unbeschreiblich. Wir schliefen zunächst eine Nacht vor dem Park im Etosha Safari Camp/Gondwana Collection am Anderson Gate. Der Campingplatz außerhalb des Parks war gut, und nachts bekamen wir sogar Besuch von Zebras, die über den Platz zogen. Ganz spontan buchten wir eine Safari für den nächsten Morgen. Die Tour war richtig toll und ein perfekter Einstieg in Etosha. Die nächste Nacht verbrachten wir dann direkt im Etosha-Nationalpark auf dem Okaukuejo Campingplatz. Der Platz selbst war eher eng und nicht besonders schön, dafür entschädigte aber das Wasserloch: Dort gab es unglaublich viele Tiersichtungen im Dunkeln. Am Abend saßen wir lange am Wasserloch auf dem Campingplatz und genossen es, die Tiere zu beobachten. In Okaukuejo bezahlten wir unsere Parkgebühren. Safaris kann man hier ebenfalls buchen, allerdings erst ab 6 Jahren! Wir waren froh, dass wir am Tag zuvor schon eine Safari gemacht hatten, denn dabei spielte das Alter keine Rolle und wir hatten trotzdem die tolle Tiererfahrung. Am nächsten Tag fuhren wir mit unserem Auto von dort weiter durch den Nationalpark, diesmal ohne weitere Übernachtung im Park. Stattdessen verbrachten wir die Nacht außerhalb des Parks im Osten. Für unsere Kids war die Kombination aus Safari und Selbstfahren stimmig. Ebenso haben ihnen zwei Tage Safari gereicht. Das lange Sitzen im Auto war anstrengend für sie - hier halfen Hörspiele und Musik.
Ein weiterer beeindruckender Stopp war der Besuch der Namib-Wüste. Wir übernachteten auf dem Campingplatz Sesriem des NWR. Er war eher funktional und enger als die bisherigen Campingplätze, dafür aber super gelegen. Von dort aus machten wir uns auf zur Dune 45. Der Aufstieg war zwar anstrengend, aber fühlte sich wie ein riesiger Sandkasten an – richtig viel Spaß! Insgesamt hat uns die Wüste total begeistert. Zum Sonnenuntergang fuhren wir die Elim Düne an. Das Licht war einfach atemberaubend, der Sand leuchtete tiefrot, und die Stimmung war wunderschön. Die roten Dünen und Salzpfannen rund um Sesriem sind wirklich beeindruckend. „Big Daddy“ und „Big Mama“, die weltbekannten riesigen Dünen im Sossusvlei, haben wir mit den Kindern bewusst ausgelassen. Die Dünen wären für die Kinder zu hoch, sodass wir die Autofahrt dorthin vermieden, da wir so oder so viel Zeit im Auto verbrachten. Am nächsten Morgen haben wir zum Abschluss noch den Sesriem Canyon besucht.
Auf dem Weg zur Namib legten wir einen Stopp im Naukluftgebirge auf dem NWR-Platz ein. Hier haben wir eine schöne kleine Wanderung mit den Kindern unternommen und konnten in einem „Natural Pool“ baden.

Herausforderungen und Lösungen
Ein wichtiger Punkt auf unserer Reise war Flexibilität. Nicht jeder Tag lief nach Plan - und das war völlig in Ordnung. Wir bezogen die Kinder immer in unsere Entscheidungen ein und passten das Programm an, wenn es nötig war. Wir haben unsere Reise nur grob vorgeplant, um unterwegs flexibel sein zu können. So buchten wir die meisten Campsites zwei bis drei Tage im Voraus, was keinerlei Probleme verursachte. In gut besuchten Regionen, wie z.B. in der Namib-Wüste, waren manche Campingplätze ausgebucht, sodass wir hier nicht unseren Wunschplatz erhalten haben. Dennoch gab es immer weitere Alternativen und wir hatten keine Probleme, einen Schlafplatz zu finden.
Am Waterberg übernachteten wir auf dem NWR-Campingplatz. Wie die anderen Plätze der NWR war er eher funktional, bot aber alles, was man brauchte. Besonders schön war die Wanderung auf das Plateau - der Ausblick von oben war einfach großartig. Weniger angenehm war dagegen ein Zwischenfall im Camp: Ein Pavian stahl unser Essen direkt vom Frühstückstisch, was bei den Kindern für viel Aufregung und Angst sorgte. Um die Situation zu entschärfen, entschieden wir uns, früher abzureisen. Glücklicherweise konnten wir spontan einen anderen tollen Campingplatz (Dinosaur Camp) buchen und erlebten hier ein Highlight unserer Reise.
Wir blieben von einem platten Reifen nicht verschont. Das Wechseln war kein Problem, Gracious Whisp stellte uns zwei Ersatzräder zur Verfügung.
Wir reisten im Oktober und November, also während der heißen, trockenen Saison. Die Temperaturen waren oft so hoch, dass wir die Mittagszeit lieber im Schatten verbrachten. Um uns der Hitze zu entziehen, unternahmen wir die anstrengenderen Aktivitäten, wie Wanderungen, am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Die langen Autofahrten zwischen den einzelnen Etappen überbrückten wir mit Hörspielen und Musik, was für die Kinder die perfekte Unterhaltung war. An den Campsites freuten wir uns jedes Mal auf eine Erfrischung im Pool. Gerade für die Kids war das ein Highlight, um sich nach den heißen Tagen abzukühlen und sich nach langem Sitzen im Auto richtig auszutoben.

Unser Fazit: Absolut Empfehlenswert!


Diese Reise war für uns als Familie etwas ganz Besonderes. Namibia hat uns mit seinen Weiten, der Tierwelt und der Ruhe tief beeindruckt. Gleichzeitig hat uns das Reisen im eigenen Tempo, das Campen und die vielen tollen Erlebnisse sehr viel Freude bereitet. Wir würden sowohl die Reiseform als Selbstfahrer mit Dachzelten, den Vermittler CamperOase, den Vermieter Gracious Whisp sowie den Toyota Hilux 2.4L jederzeit weiterempfehlen – gerade für Familien, die Lust auf Abenteuer haben und bereit sind, sich auf das Ungeplante einzulassen. Wichtig ist eine realistische Planung, genügend Zeit und die Bereitschaft, unterwegs flexibel zu bleiben.

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