Reisebericht USA - Teamreise
- 05.03.2026
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- Nele W.
Im September 2025 durfte ein Teil unseres Teams ganze fünf Wochen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verbringen. Mit zwei Wohnmobilen unseres Partners Road Bear machten wir uns auf den Weg, um die Fahrzeuge ausgiebig zu testen, den Südwesten der USA zu erkunden und gleichzeitig Marketing-Content für unsere Kunden zu produzieren. In diesem Bericht möchten wir euch mitnehmen auf unsere Reise.
Der erste Teil …
Road Bear
stellte uns für diese Reise großzügigerweise zwei Modelle zur Verfügung: einen
Class C 23–25
und einen
Class C 29–31.
Vielen Dank an dieser Stelle an RoadBear, die uns diese Reise zu einem großen Teil ermöglicht haben!
Beide Camper konnten wir bis ins kleinste Detail unter die Lupe nehmen und testen. Unterwegs waren wir jeweils zu dritt in den Fahrzeugen - zeitweise sogar zu viert im größeren Modell, da sich unser Team während der Reise zum Teil abwechselte. Insgesamt waren wir zwischenzeitlich also zu siebt on the road!
Startpunkt unserer Reise war Las Vegas, von wo aus wir
zwei große Routen-Loops
gefahren sind. Damit dieser Beitrag nicht aus allen Nähten platzt, haben wir unseren Reisebericht dementsprechend in zwei Teile aufgeteilt. In diesem ersten Teil nehmen wir euch mit auf die
erste Hälfte unserer Tour
durch den Südwesten der USA.
Welcome to Las Vegas!
Bereits der Anflug auf Las Vegas ist ein echtes Highlight. Aus dem Nichts taucht plötzlich diese glitzernde Oase auf - die Stadt der Lichter, die mitten in der endlosen Weite der Mojave-Wüste liegt.
Wie bei den meisten Vermietern in den USA üblich, mussten wir nach dem Langstreckenflug zunächst eine Nacht im Hotel verbringen, bevor wir unsere Wohnmobile übernehmen konnten.
Für uns ging es daher ins Circus Circus Hotel, nur wenige Minuten vom berühmten Strip entfernt.
Trotz der Müdigkeit nach den langen Flügen meldete sich unser Hunger. Also machten wir uns auf den Weg Richtung
Fremont Street,
in der Hoffnung, dort etwas Leckeres zu finden. Und wie sollte es in Vegas anders sein? Die grellen Neonlichter, die Live-Musik und das bunte Treiben erschlagen einen fast, vor allem nach einem Langstrecken-Flug. Zwischen all dem Trubel wurden wir schließlich fündig und konnten unseren ersten Abend mit einem wohlverdienten Essen ausklingen lassen. Da der nächste Tag früh beginnen sollte, hielten wir den Abend kurz, ließen noch ein paar Eindrücke der schillernden Freemont Street auf uns wirken und fuhren dann zurück ins Hotel.
Abholung der Fahrzeuge:
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker früh, und das aus gutem Grund: Wir durften unsere Wohnmobile bereits vor der offiziellen Öffnung des Road Bear-Depots abholen. Diese Gelegenheit wollten wir natürlich nutzen, um
direkt vor Ort einige Videos zu drehen,
darunter auch die ausführlichen Fahrzeugeinweisungen.
Das Team von Road Bear empfing uns freundlich und führte uns Schritt für Schritt durch den gesamten Abholprozess. Nachdem wir uns mit beiden Fahrzeugen vertraut gemacht und die wichtigsten Funktionen getestet hatten, stand der erste große Einkauf auf dem Plan.
Da wir schon am Depot fleißig gefilmt hatten, zog sich die Übergabe deutlich in die Länge und auch der Einkauf verschlang auf Grund der Gruppengröße mehr Zeit als gedacht. Entsprechend spät verließen wir Las Vegas. Müde von der langen Anreise und den ersten intensiven Stunden unseres Roadtrips entschieden wir uns, nur noch eine gute Stunde in Richtung Sequoia National Park zu fahren. Für die Nacht suchten wir uns dementsprechend spontan einen Stellplatz über Harvest Host. Unsere Wahl fiel auf einen großen Parkplatz bei Peggy Sue’s Diner: Ohne jegliche Ausstattung, direkt an der Autobahn gelegen, aber für eine unkomplizierte Übernachtung völlig ausreichend.
Auf der Suche nach dem größten Sequoia 🌳
Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück weiter in Richtung
Sequoia Nationalpark,
wo wir für ein paar Nächte auf dem
Lodgepole Campground
unser Lager aufschlugen.
Wir erreichten den Park bei untergehender Sonne und kamen schließlich im Dunkeln am Campground an.
Für die zwei vollen Tage, die wir im Park hatten, wollten wir natürlich das Beste herausholen.
Tag eins startete am
Visitor Center,
das direkt am Campingplatz liegt, wo wir uns mit
Karten, Tipps und Infos
eingedeckt haben.
Danach ging es auf zwei gemütliche Wanderungen:
• den
Congress Trail
sowie einen Abstecher zum berühmten
General Sherman Tree,
• und später am Nachmittag den Weg hinauf auf den
Moro Rock, um dort den Sonnenuntergang zu genießen.
Tag zwei stand im Zeichen einer ersten größeren Herausforderung: der
Wanderung zum Pear Lake.
Die etwa
20 Kilometer lange Strecke
führte uns durch beeindruckende Landschaften, vorbei am bekannten
Watchtower,
bis hin zum Pear Lake unserem Tagesziel. Eine Tagestour, auf der wir uns mit einem Sprung ins eiskalte Bergseewasser belohnen konnten.
Ab auf den Half-Dome!
Unser
nächstes Ziel war der Yosemite Nationalpark,
und wie sollte es anders sein: Auch diesmal erreichten wir unseren Campingplatz erst im Dunkeln. (Kleiner Spoiler an dieser Stelle: Während der gesamten Reise haben wir es vermutlich nur ein einziges Mal geschafft, wirklich im Hellen anzukommen.) 😄
Auf dem Weg zum
Upper Pines Campground,
wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen würden, legten wir einen ersten Zwischenstopp am berühmten
Aussichtspunkt „Tunnel View“
ein. Von dort aus bot sich uns ein spektakulärer
Blick auf den Half Dome und das Yosemite Valley
und war ein erster Vorgeschmack auf die kommenden drei Tage, die wir im Park verbrachten.
An Tag 1 starteten wir direkt mit einer großen Wanderung. Mit dem Shuttle ging es zum Trailhead, von wo aus wir über den
Four Mile Trail zum Glacier Point
aufgestiegen sind. Nach einer wohlverdienten Pause mit sensationellem Blick auf den Half Dome setzten wir unseren Weg fort über den
Panorama Trail zu den Nevada Falls
und
schließlich über den Mist Trail zurück ins Tal zum Upper Pines Campground.
Eine lange, aber absolut lohnenswerte Tour.
Kolja hatte offenbar
noch nicht genug Höhenmeter gesammelt
und entschied spontan, sich einen
Punkt auf seiner persönlichen Wander-Bucket-List zu erfüllen: den Half Dome.
Während er also die ikonische Granitkuppel erklomm, verbrachte der Rest der Gruppe den zweiten Tag entspannt im Yosemite Valley. Dort nahmen wir an einem Rangerprogramm zum Thema Bären teil und gönnten uns eine kleine Verschnaufpause nach der intensiven Wanderung vom Vortag.
Zum Abschluss unserer Zeit im Yosemite unternahmen wir an Tag drei noch eine
kürzere Wanderung zu den Upper Yosemite Falls
- eine kürzere Wanderung, die es dennoch in sich hat.
Ein kleiner Abstecher an die Küste
Nach den intensiven Tagen im Yosemite zog es uns
weiter Richtung Küste.
In
Santa Cruz
verbrachten wir zunächst ein
paar Tage auf einem Campingplatz, um dort verschiedene Videos rund um die Fahrzeuge zu produzieren.
Natürlich wollten wir nicht nur den Campingplatz sehen, also nutzten wir die Gelegenheit und machten einen kleinen
Abstecher entlang des legendären Highway 1.
Die Fahrt führte uns vorbei an Küstenlandschaften, über die berühmte
Bixby Bridge
und in das
Point Lobos State Natural Reserve.
Da wir dort mit dem Wohnmobil nicht hereinfahren durften, ließen wir unsere Gefährte am Straßenrand stehen und erkundeten den Park zu Fuß. Klippen, Seelöwen und ein paar Otter konnten wir sichten, bevor unsere Tour an der Küste uns schlussendlich in den
Pfeiffer Big Sur State Park
führte, wo wir eine Nacht verbrachten. Nach dieser kurzen, aber eindrucksvollen Küstenetappe machten wir uns auf den Weg zum nächsten Nationalpark, gespannt auf den kompletten Wandel der Szenerie, der auf uns wartete.
Auf der Suche nach Plejaden
Auf dem Weg zum
Joshua Tree Nationalpark
legten wir einen weiteren Zwischenstopp bei einem Harvest Host ein und verbrachten die Nacht auf einer kleinen Farm. Dieses Mal kamen wir tatsächlich pünktlich zum Sonnenuntergang an (eine echte Seltenheit auf dieser Reise!), gerade rechtzeitig, um noch
auf ein paar Felsen zu klettern, um den Sonnenuntergang von dort oben genießen zu können.
Im Joshua Tree verbrachten wir 2-3 Nächte auf dem
Jumbo Rocks Campground.
Von dort aus konnten wir ideal den
Sonnenaufgang sehen, untermalt von Kojoten-Geheule
und anschließend eine kleine Wanderung starten.
Ein absolutes Highlight für uns alle war jedoch die Nacht im Joshua Tree: ein
kristallklarer Sternenhimmel,
die deutlich sichtbare Milchstraße und sogar die Plejaden. ✨
Las Vegas calling... again
Nun hieß es:
Zurück nach Las Vegas,
denn dort wartete ein
straffes Programm
auf uns. Fünf volle Tage in der Stadt standen bevor, diesmal jedoch weniger zum Erkunden, sondern vor allem zum Arbeiten und Videos produzieren.
In dieser Zeit trafen wir uns mit mehreren unserer Partnerfirmen und hatten
die
Gelegenheit, die Fahrzeuge und Depots von Travellers Autobarn, Cruise America, Native Campervans, Mighty, El Monte und Road Bear ausführlich kennenzulernen.
Ein intensiver, aber unglaublich spannender Teil unserer Reise, der uns viele neue Einblicke ermöglicht hat. Besonders gefreut hat uns das persönliche Kennenlernen von Jessica und Tobias von
Graner Motorhome Rentals
- und dass wir direkt vor Ort eine neue Partnerschaft schließen konnten. Ein klarer Gewinn für uns und eine tolle Erweiterung unseres Angebots.
Ziel dieser Tage war es, möglichst viel Video-Content für unsere Kunden zu produzieren: Fahrzeugvorstellungen, Depot-Einblicke und Infos zu den jeweiligen Vermietern. Viele Stunden Filmmaterial später waren wir zwar müde, aber mehr als zufrieden mit dem Ergebnis und bereit für weitere Abenteuer….