Mit dem

Wohnmobil durch Südafrika


4 Bilder: Die Schönheit Südafrikas mit dem Camper entdecken
Südafrika hat alles, was man sich als Reisender wünscht und gilt deswegen nicht ohne Grund weltweit als Traumdestination. Das Land vereint die ursprüngliche Schönheit des Kontinentes Afrika, mit seiner einzigartigen Tier- und Pfanzenwelt, die Gastfreundlichkeit der Südafrikaner und eine multikulurelle Küche mit europäischen Standards. Der südlichste Zipfel Afrikas bietet knapp 3000 km Küste mit tollen Sandstränden, welche sich im Westen rau, im Süden mediterran und im Osten tropisch aus dem Indischen sowie dem Atlantischen Ozean erheben. Hier erheben sich atemberaubende Klippen und Metropolen im Schatten von Bergketten. Die Abendsonne scheint vom Tafelberg bis in die Savanne bis sie Abends ins Meer fällt. Das alles und noch viel mehr könnt ihr bei einer Reise mit dem Wohnmobil nach Südafrika erwarten. Und es kommt noch besser: Südafrika ist mit vielen Campingplätzen, Vermietern und tollen Strecken perfekt für einen Urlaub mit dem Camper geeignet. Wir von der CamperOase verraten euch alles Wichtige, was ihr für eine Reise nach Südafrika wissen möchtet.
Hauptstadt Pretoria

Bevölkerungsanzahl 59,6 Millionen

Landesfläche 1.221.037 km2

Bevölkerungsdichte 42,4 Einwohner / km2

Landessprache Afrikaans, Englisch, Süd-Ndebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Sesotho, Setswana, Siswati, Tshivenda, Xitsonga

Währung Rand (ZAR)

Beste Reisezeit November-März

Jahresdurchschnittstemperatur 17 Grad C

Waldfläche 7,6 %

Wasserfläche 0,3 %

Küstenkilometer 2.798 km

Karte Südafrika
1 Bild: Einer der besten Orte zum Beobachten von Löwen ist der Kgalagadi Transfrontier National Park.


Südafrika bietet eigentlich für jeden Reisetypen die passenden Aktivitäten, ob Städtebummler, Strandfan oder Adrenalinjunkie. Eine der eindrucksvollsten Erinnerungen eures Lebens beschert euch sicherlich eine Safari, auf welcher ihr den König des Dschungels von Angesicht zu Angesicht seht. Neben Löwen könnt ihr in Südafrika auch die weiteren der Big Five (Löwe, Elefant, Leopard, Nashorn und Büffel) hautnah erleben. Auch Touren aufs Meer um Haie und Wale zu beobachten können am südlichen Ende des Kontinentes unternommen werden. Natur- und Fotografie-Freunde kommen vor allem bei einem Roadtrip durchs Land auf ihre Kosten. Südafrika bietet fast 3000km an traumhaften Küstenlandschaften aller Art mit sich windenen Straßen.

1 Bild: Kapstadt - die Metropole an der Westküste ist ein absolutes Highlight.


Hinzu kommt der Kontrast der dramatischen Wüstenlandschaften im Landesinneren, der die Kombinationen aus Landschaften einzigartig macht. Wollt ihr sportlich unterwegs sein, bietet Südafrika einige der weltweit besten Surfsports sowie ikonische Tagestouren, beispielsweise auf den Tafelberg. Um wieder etwas herunterzukommen, bietet sich wunderbar ein Tasting der lokalen Weine an der Westküste an. Dazu solltet ihr euch unbedingt über die Geschichte des Landes vor Ort informieren. Das Museum auf Robben Island ist hier als Beispiel für ein Mahnmal an die Zeit der Apartheid zu nennen. Taucht in die Großstädte ein und erlebt zusätzlich die heutige multikulturelle Gesellschaft, welche auch einiges an kulinarischen Spezialitäten zu bieten hat.
1 Bild: Das Kap der guten Hoffnung liegt circa. 70 km südlich von Kapstadt.
Angekommen in Südafrika werden die ersten Stationen wahrscheinlich erstmal Johannesburg oder Kapstadt sein. Dies sind die beiden größten Städte, wobei Kapstadt im Schatten des Tafelberges vielleicht der ikonischste Spot des Landes ist. Kapstadt selber bietet traumhafte Strände, tolle Food-Spots und einen eher europäischen Flair. Direkt vor der Küste liegt die Gefängnisinsel Robben Island, auf welcher Nelson Mandela gefangen gehalten wurde. Rund um Kapstadt findet ihr ebenfalls die beliebstesten Weinanbaugebiete des Landes. Empfehlenswert sind beispielsweise Stellenbosch und Franschoek.

Knapp 50 km südlich von Kapstadt erreicht man nach einer traumhaften Autofahrt den süd-westlichsten Punkt des Kontinentes – das Kap der Guten Hoffnung. Fährt man von hier weiter Richtung Osten auf der Nationalstraße N2 an der Küste entlang, bewegt man sich auf der Garden Route. Diese zählt zu den beliebstesten Strecken. Auf dem Weg bis Port Elisabeth kann man hier eine einzigartige, bunte Pflanzenwelt, tolle Sandstrände und tosende Steilküsten erleben.
1 Bild: Die Panorama Route nord-östlich von Johannesburg bietet euch einzigartige Szenerien.


An der Ostküste des Landes liegt Durban, welche ein bisschen an eine indische Großstadt erinnert. Durban ist ebenfalls als Food-Paradies bekannt und lädt mit Grill-Spezialitäten, Samosas oder auch lokalem Bier ein. In Durban gibt es ebenfalls die Möglichkeit Haie zu beobachten. Möchtet ihr in Südafrika auf Safari gehen, ist die erste Adresse hier meist der Kruger National Park. Daneben sind aber auch der Kgalagadi National Park oder der Addo Elephant National Park tolle Anlaufpunkte, um einen Eindruck der südafrikanischen Wildnis zu bekommen. Wanderungen können in den Drachenbergen unternommen werden.

1 Bild: Wildcampen ist in Südafrika nicht erlaubt. Ihr solltet euch deswegen immer einen markierten Platz zum Campen suchen.
Südafrika bietet eine Vielzahl an tollen Unterkünften in allen Preisklassen. Von 5-Sterne Hotels, authentischen B&Bs, abenteuerlichen Safari-Lodges bis hin zu Campingplätzen. Diese gibt es überall verteilt im Land, da Camping in Südafrika sehr beliebt ist. Dabei ist sowohl eine Reise mit einem Mietwagen plus Zelt, einem 4x4 Allrad-Geländewagen oder einem Wohnmobil möglich. Über 700 Zelt- und Wohnmobil-Stellplätze stehen am Strand, auf Bergen, in Naturreservaten oder in der Nähe von beliebten Touristen-Attraktionen zur Verfügung. Dabei variiert die Ausstattung von rustikalen Lichtungen ohne jegliches Equipment, über Plätze mit Waschräumen und Strom bis hin zum sogenannten „Glamping“, welches das Übernachten in luxuriös ausgestatteten Hütten meint. Im Durchschnitt zahlt man hier für eine Übernachtung 5 Euro pro Person. Wildcampen ist in Südafrika verboten.

Zu den beliebtesten Campingplätzen zählt der Tietisbaai Camping Platz im Cape Columbine Nature Reserve an der Westküste direkt am Strand. Inmitten von Bergen und Wasserfällen liegt der Bushpackers & Campside bei Hazyview in Mpumalanga in der Nähe des Kruger Nationalparks. Wer die Tierwelt Südafrikas hautnah erleben möchte, bucht sich eine Nacht im Ngonyama Caravan Park, welcheer im Krügersdorp Game Reserve gelegen ist. Möchtet ihr eine Wanderung durch die Lesotho Berge machen, bietet sich eine Übernachtung im Sani Lodges & Backpackers in KwaZulu-Natal am Fuße des Sani Passes an.

Alle privaten Campingplätze findest du auf CampSA .
1 Bild: Das Landesinnere von Südafrika ist besonders von Trockenheit und Temperaturextremen betroffen.
Südafrika liegt auf der Südhalbkugel, weswegen die Jahreszeiten im Vergleich zu beispielsweise Europa spiegelverkehrt verlaufen. Wenn in Europa der Winter beginnt, fängt in Südafrika gerade der Sommer an. Dementsprechend ist die Hochsaison für Reisen nach Südafrika von Dezember bis Januar. Darüber hinaus unterscheiden sich die einzelnen Regionen des Klimas aber sehr, was das Klima angeht. Je nach Höhenlage sowie Nähe zum Meer kommt sowohl Wüstenklima als auch suptropisches und mediterranes Klima vor.

In der Region rund um Kapstadt an der Westküste herscht mediterranes Klima mit trockenem und warmen Sommern sowie kühlen und feuchten Wintern. Der meiste Niederschlag fällt hier in den Monaten zwischen Juni und September. Möchtet ihr einen heißen Sommerurlaub kommt ihr also am besten zwischen Dezember und Februar nach Kapstadt. Möchtet ihr es etwas angenehmer kommt ihr im Herbst (ab März) oder im Frühling (ab Oktober). Die Ostküste rund um Durban ist aufgrund von Strömen des Indischen Ozeans deutlich regnerischer. Das Landesinnere rund um die Hauptstadt Pretoria sowie Johannesburg ist deutlich trockener. Die Sommer sind hier sehr heiß und regnerisch, während die Wintermonate angenehm kühl sind.

1 Bild: Im südafrikanischen Sommer von Dezember bis Februar sind die Strände rund um Kapstadt sehr beliebt.
Die besten Monate für eine Wildtiersafari, beispielsweise im Kruger Nationalpark im Nordosten, sind von Juni bis Oktober. Hier herschen angenehme Temperaturen. Dazu kommt, dass es die Tiere aufgrund der Trockenzeit an die Wasserstellen zieht, wo sie dank niedrigeren Gräsern besser zu finden sind. Am Morgen und Abend zu dieser Zeit wird es aber in jedem Fall frisch, sodass ihr einen dicken Pulli dabei haben solltet. An der Südküste des Landes ist die Garden Route in Richtung Port Elisabeth eine der beliebsten Strecken für einen Roadtrip. Hier herscht ähnlich wie in Kapstadt mediterranes Klima. Im Vergleich zur Westküste ist es hier allerdings deutlich weniger windig. Möchte man die Route in seiner vollen Schönheit erleben, reist man am besten im südafrikanischen Frühling oder Sommer. Im Sommer von Dezember bis Februar laden die heißen Temperaturen zwar zu tollen Badestops ein, allerdings ist die Route zu dieser Zeit auch sehr überlaufen. Deutlich leerer ist es dagegen im Oktober und November.
Südafrika wird weltweit von über 70 Fluggesellschaften angeflogen. So ist die Anreise per Flug aus jeder Ecke der Welt möglich. Aus Europa werden überwiegend Nachtflüge angeboten, welche circa zehn bis zwölf Stunden dauern. Der größte Flughafen des Landes ist der O.R. Tambo International Airport in Johannesburg. Von vielen Fluggesellschaften wird auch der Cape Town International Airport angeflogen. Wer seine Reise an der Ostküste des Landes beginnen möchte, kann nach Durban fliegen. Neben diesen internationalen gibt es eine Vielzahl an inländischen Flughäfen, sodass ihr eigentlich jedes Ziel in Südafrika relativ schnell erreichen könnt. Viele Unterkünfte bieten einen eigenen Transfer vom Flughafen an. Alternativ stehen in Johannesburg und Kapstadt sichere öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Dazu zählen der Gautrain in Johannesburg sowie der MyCiTi Bus in Kapstadt.

Die Einreise nach Südafrika verläuft in der Regel unkompliziert. Viele Länder benötigen für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen kein Visa und können mit ihrem Reisepass einfach einreisen. Zu diesen Ländern zählen u.A. Deutschland, Belgien, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Russland sowie die meisten weiteren Länder der EU. Für aktuelle Informationen bitten wir euch, euch beim jeweiligen Auswärtigen Amts eures Landes zu informieren.
Wie bereits aus anderen Ländern wie Großbritannien, Australien und Neuseeland bekannt, herscht auch in Südafrika Linksverkehr. Dies sollte aber niemanden vor einer Campermiete abschrecken. Erfahrungsgemäß gewöhnt man sich recht schnell auf das Steuer auf der anderen Seite. Es gilt natürlich je nach Situation besonders achtsam zu sein, beispielsweise in Kreisverkehren. Das Straßennetz in Südafrika ist gut ausgebaut und größtenteils asphaltiert. Unfälle kommen aufgrund der passiven und freundlichen Südafriker eher selten. Um in Südafrika ein Fahrzeug zu mieten, müsst ihr einen Internationalen Führerschein zusätzlich zum normalen dabei haben. Diesen gibt es recht günstig bei eurer örtlichen Behörde zu beantragen. Um Bußgelder zu vermeiden gilt es die Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten, da nicht selten geblitzt wird. Tempolimits gelten dabei wie folgt:
Innerorts: 50 km/h (30 mph)
Außerorts: 100 km/h (62 mph)
Autobahnen: 120 km/h (74,5 mph)
1 Bild: Auf Schotterstraßen gilt es besonders vorsichtig zu sein, da viele Versicherungen der Vermieter Schäden hier nicht übernehmen.


Weiterhin gelten die üblichen Verkehrsregeln wie die Promillegrenze bei 0,5, die Anschnallpflicht und Telefonieren nur mit Freisprechanlage. Parkverbote sind mit Markierungen auf dem Boden gekennzeichnet, wobei geld eingeschränktes und rot absolutes Halteverbot bedeutet. Für Parkplätze muss in der Regel gezahlt werden. An Tankstellen muss häufig in bar gezahlt werden. Dafür habt ihr diese auch regelmäßig im gesamten Land. In einsameren Gegenden sollte hinsichtlich des Sprit-Haushaltes vorausschauend geplant werden. Achtsam gilt es gegenüber kreuzenden Tieren sowie falschen Polizisten zu sein. Generell dürfen Polizisten niemals vor Ort ein Bußgeld einfordern, sondern nur Strafzettel ausstellen. Auch Anhalter oder vorgetäuschte Pannen stellen ein Risiko für Überfälle dar.
1 Bild: Das ehemalige Gefängnis auf Robben Island vor Kapstadt ist heute eine Ausstellung.
Etwa zwölf Kilometer entfernt von Kapstadt und sieben Kilometer vom nächstgelegenen Festland bei Bloubergstrand entfernt liegt Robben Island. Mit einer Länge von 3,2 und einer Breite von 1,7 Kilometern ist sie die größte und einzig nennenswerte Insel im Küstenbereich des südafrikanischen Festlandes. Sie liegt in der sogenannten Table Bay nördlich des Kaps der Guten Hoffnung. Bekannt wurde sie als ehemalige Gefängnisinsel, auf welcher Nelson Mandela knapp 18 Jahre seiner Gefängnisstrafe absaß. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Insel aufgrund ihrer Nähe zu Kapstadt sowie der starken Strömungen, welche eine Flucht nahezu unmöglich machten, als Gefängnisinsel genutzt. In der Zeit der Apartheid ab den 60er bis in die frühen 90er Jahre wurde sie vor allem für politische Gefangenen genutzt, bis dieser Gefängnisteil 1991 aufgelöst wurde. 1996 wurde auch der Trakt für gewöhnliche Kriminelle aufgelöst. Heute ist Robben Island eine Gedenkstätte sowie ein Museum, welches zur Besichtigung frei steht. Seit 1999 zählt sie als UNESCO-Weltkulturerbe.

Für eine Besichtigung besorgt ihr euch am besten ein Kombiticket mit der Fähre, welche täglich um 9:00, 11:00 und 13:00 abfährt. Ablegeort ist der Nelson Mandela Getaway an der V&A Waterfront. Tickets (circa 17 Dollar für Erwachsene/13 Dollar für Kinder) gibt's auf der offiziellen Website.
Spricht man der südafrikanischen Küche, spricht man auch von boerekos . Diese Küche basiert auf der holländischen Küche mit portugiesischen, malaiischen und indischen Einflüssen und wird deshalb auch kapholländische Küche genannt. Als die Holländer in Südafrika herschten waren es die malaiischen Sklavinnen, welche die Gerichte mit ihren eigenen Gewürzen und Saucen verfeinerten. So entstanden eigene Currys, Fleischpieße (sosaties) und gefüllte Teigtaschen (samoosas), die mit Saucen wie Chutney und Gemüse serviert werden. Aus dem Portugiesischem stammen viele typische Eintöpfe wie beispielsweise Bredies oder auch Poitjes. Der waterblommetjiebredie-Eintopf wird aus Knospen einer Wasserpflanze mit Lammfeisch und Sauerampfer zubereitet. Neben den sehr beliebten Fleischgerichten erfreuen sich auch Kingklip-Fisch sowie Austern besonderer Beliebtheit.
1 Bild: Bei Samosas handelt es sich um gefüllte Teigtaschen.
Am liebsten bereiten die Südafrikaner ihre Speisen dabei auf dem Grill zu. Im Afrikaans heißt das übersetzt braai. Auf dem Grill findet man dabei häufig die Boerewors- die Bauern-Bratwurst, weche mit Kardomon verfeinert wird und deutschen Einflüssen entsprang. Daneben werden Rindersteaks, Lammkeulen, Springbock, Kudu, Nyala, Impala und Eland gebraten. Dazu gibt es Reis, Süßkartoffeln, Kürbis und eine Menge an pikanter Saucen. Zu den Grundnahrungsmittel gehört neben Reis und Süßkartoffeln auch Maisbrei, welcher morgens als auch abends in süßer oder salziger Variation verzehrt wird. Beliebte Nachspeisen sind koeksisters (Siruptörtchen), souskluitjies (eine Art Krapfen) oder melktert (ein cremiger Kuchen).
1 Bild: Die Weinregion Südafrikas befindet sich rund um den Ort Frankschoek östlich von Kapstadt.
Zum Grillen wird in Südafrika Bier getrunken. Die älteste Brauerei des Landes wurde 1658 in Kapstadt gegründet. Rund um die Stadt liegen ebenfalls die Weinbaugebiete des Landes. Seit der europäischen Kolonialisierung wird hier Wein wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Shiraz, Pinotage, Chardonnay oder Sauvignon Blanc angebaut. Südafrikanischer Wein hat dabei seit dem Ende der Apartheid einen weltweiten Boom erlebt. Während im Jahr 1993 noch 23 Millionen Liter exportiert wurden, sind es heute bereits über 200 Millionen Liter. Gleichzeitig zählen die Weingüter zu den beliebstesten Touristenattraktionen. Bei Geschäftstreffen wird statt Bier und Wein Hochland-Whiskey bevorzugt. Hochprozentige Geränke gibt es nicht im Supermarkt, sondern in sogenannten Bottle-Stores zu kaufen. Alkohol ist in Südafrika ab einem Alter von 18 Jahren erhältlich. Darüber hinaus sind pure Roibos- und Rotbusch-Tees sehr beliebt.
1 Bild: Ein Euro entspricht derzeit umgefähr 20 Rand.
Südafrika hat seine eigenen Währung, welche sich Rand, abgekürzt ZAR, nennt und aus 100 Cent besteht. Ein Rand hat derzeit (Stand 02.10.2020) den Wert von:
0,05 €
0,06 US-$
Geld kann vor Ort mit der EC- oder Kreditkarte abgehoben werden. Hierbei können je nach Bank aber Gebühren anfallen. Das Bezahlen mit Karte ist außer in kleinen Läden fast überall möglich. Falls man Bargeld umtauschen möchte, empfiehlt es sich dies erst vor Ort am Flughafen, in Wechselstuben oder in Hotels zu tun. Es empfiehlt sich durchaus immer etwas Kleingeld dabei zu haben, da für kleinere Dienstleistungen wie Parkwächter gerne Trinkgelder von 5-10 Rand verlangt werden. Große Mengen an Bargeld bei sich zu tragen, ist allerdings nicht empfehlenswert, da Raubüberfälle keine Seltenheit sind. Das Preisniveau in Südafrika ist niedriger als beispielsweise Mittel-Europa. Während ein Liter Benzin rund 0,90 € kostet, bekommt man ein Gericht mit Getränk im Restaurant teilweise schon für 5 €. Eingekauft wird in Südafrika größtenteils im Supermarkt. Dabei beläuft es sich hauptsächlich auf die drei großen Ketten Woolworth, Pick & Pay und Spar. Die Supermärkte haben eine sehr große Auswahl. Auffällig ist, dass eine hohe Anzahl der Lebensmittel verpackt ist.

Für Dienstleistungen im Restaurant oder anderswo ist ein Tringeld in Höhe von 10% üblich.
Südafrika ist generell ein sicheres und sehr häufig angesteuertes Reiseland. Trotzdem gibt es beim Punkt Sicherheit Einiges zu beachten. Aufgrund der im Abschnitt „Politische Lage“ beschriebenen sozialen Unterschiede kann es im Land zu Protesten oder sogar Konflikten kommen, welche leider häufig gewaltsam enden. Es gilt sich durch die lokalen Medien zu informieren, größere Menschenansammlungen zu meiden sowie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräften zu folgen. Aufgrund einer hohen Kriminalität kann es ebenfalls zu Raubüberfällen kommen. Dies geschieht vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Im Falle eines Überfalls wird empfohlen keine Gegenwehr zu zeigen, da die Täter möglicherweise bewaffnet sind. Geld, Ausweise und wichtige Dokumente sollten sicher aufbewahrt werden. Am Körper sollte lediglich ein Minimum an Geld sowie ein Handy getragen werden. Vom Tragen größerer Handtaschen und teuren Accesoires wird abgeraten. Notrufnummern sind wie folgt:
Polizei 10 111
Rettungsdienste 10 177 oder 112
Möchtet ihr Geld abheben, solltet ihr dies nicht bei einzelnen Geldautomaten auf der Straße, sondern lieber bei Geldautomaten innerhalb von Gebäuden tun. Bei Kartenzahlungen im Restaurant wird empfohlen auf ein portables Lesegerät am Tisch zu bestehen, sodass man seine Karte nicht aus den Augen verliert. Weitere Tipps beinhalten das Beobachten der Umgebung im Auto auf Kreuzungen und Raststätten. Beachtet ihr diese Tipps bzw. habt generell ein offenes Auge, könnt ihr ohne weitere Bedenken eure Südafrika-Reise antreten. Falls ihr Solo-Traveller seid, bietet es sich an Ausflüge lieber mit ein paar anderen Reisenden zu unternehmen. So lassen sich auch viele coolere Fotos schießen.
3 Bilder: Zur Kapflora gehören viele Arten, welche es nur in dieser Region der Welt gibt.
Südafrika ist Zuhause für sage und schreibe 22.000 botanische Arten und damit rund zehn Prozent des gesamten Pflanzenreichtums der Erde. Allein auf dem Tafelberg gibt es mehr Pflanzenarten als auf den gesamten britischen Inseln. Dies ist insofern umso bemerkenswerter, da der Großteil des Landes aus Savanne, Steppe und Halbwüsten besteht. In der Savanne findet man hauptsächlich hohe Gräser sowie vereinzelte Bäume wie Akazien, Baobabs (Affenbrotbäume) und Feigenbäume. In den Steppen und Halbwüsten haben Pflanzen aufgrund der Trockenheit keine geeigneten Lebensbedingungen. Die wenigen Wälder des Landes findet man an den Küsten ringsherum. Hier kann man dafür eine umso größere Artenvielfalt entdecken. Im Süden des Landes befindet sich die Kapflora. Dies ist eine von sechs Florenreichen auf der Welt, also einem Gebiet mit einer eigenständigen Flora inklusive vielen endogenen Arten. Geprägt ist die Flora durch Silberbaumgewächse, auergrasähnliche Familie der Restionaceae und ericoide Familien wie Heidekrautgewächse (Ericaceae). Bruniaceae und Stilbaceae, sowie zahlreiche Geophyten mit Familien wie den Orchideengewächsen (Orchidaceae), Narzissengewächsen (Amaryllidaceae) und Schwertliliengewächsen (Iridaceae). Auffallend ist, dass es so gut wie keine Baumarten, auch keine Palmen, gibt.
2 Bilder: Südafrika ist eines der besten Länder für eine Wildtier-Safari.
Die Tierwelt Südafrikas ist geprägt von superlativen. Hier leben mit dem afrikanischem Elefanten, dem Breitmaulnashorn und dem Flußpferd die drei größten, mit der Giraffe das höchste, mit dem Gepard das schnellste und mit der Zwergspitzmaus das kleinste Landsäugetier. Die Artenvielfalt ist groß, obwohl seit Ankunft der Europäer einige Arten ausgestorben sind. Großwildtiere kann man aber auch heute noch in den Nationalparks der Savanne bestaunen. Hier leben Büffel, Löwen, Leoparden, Elefanten, Breit- und Spitzmaulnashörner. Zu den sogenannten Big Five der afrikanischen Tierwelt gelten Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. In Südafrika können sogar die Big Seven inklusive Haien und Walen beobachtet werden. Etwas kleiner gibt es vor allem eine Vielzahl an Antilopenarten wie Impala, Kudu oder Springbock. Auch Strauße, Flamingos und Zebras sind in Südafrika beheimatet. Weniger bekannt, dafür aber umso seltenener sind Wildkatzen, Löffelhunde und Erdwölfe. Etwas nervig können Meerkatzen und Paviane werden. Genauso sollte man vor Giftschlangen und Skorpionen auf der Hut sein. Umso beeindruckender ist dagegen die Vogelwelt mit über 850 Arten.
Es gelten die Empfehlungen der WHO hinsichtlich der COVID-19-Pandemie. Für eine Einreise nach Südafrika sind daneben keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Es wird empfohlen die Standardimpfungen auf dem aktuellen Stand zu halten. Das Auswärtige Amt Deutschlands nennt explizit den Impfschutz vor Masern, der auf dem aktuellen Stand sein sollte. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, wie Nairobi oder Addis Abeba, ist eine entsprechende Impfung vorzuweisen. Von Oktober bis Mai stellt Malaria im Osten der Mpumalanga-Provinz (Krügerpark) eine mittlere bis hohe Gefahr dar. Malaria wird durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen und kann bei nicht-immunen Menschen unbehandelt tödlich enden. Beim Auftreten von Fieber während und auch mehrere Monate nach der Reise sollte schnellstmöglich ein Arzt mit Hinweis auf Aufenthalt im Malaria-Gebiet aufgesucht werden. Im Rahmen einer Expositionsprophylaxe kann sich konsequent vor Insektenstichen geschützt werden. Ein Besuch beim Tropenmediziner vor Reisebeginn zur Besprechung von weiteren möglichen medikamentösen Maßnahmen wird dringend empfohlen.

HIV/AIDS ist das größte gesundheitliche Problem des Landes. Bis zu 20% der südafrikanischen Bevölkerung sind mit HIV infiziert. HIV kann indirekt durch eine Immunschwäche bei gleichzeitiger Infektion mit Tuberkulose tödlich enden. Ein HIV-Übertragungsrisiko besteht bei sexuellen Kontakten, Drogenmissbrauch und Bluttransfusionen.
Lange Zeit vor der Ankunft der europäischen Siedler lebten bereits Vorfahren des Menschen im heutigen Südafrika. Hier wurden einige der ältesten paläoanthropologischen Fossile der Welt gefunden. Einige werden auf ein Alter von bis zu 3,5 Millionen Jahren geschätzt. Die ersten Jäger- und Sammler-Stämme waren die San und die Khoikhoi, die seit knapp 20.000 Jahren im Gebiet gelebt haben. Um circa 500 n. Chr. gelangten die Bantu-Stämme aus Zentral-Afrika in die Region des Kaps, wo sie sich als Bauern und Hirten niederließen. Den Beginn der modernen Geschichte Südafrikas setzte 1652 der Niederländer Jan van Riebeeck. Im Auftrag der Niederländischen Ostindien-Kompanie (VOC) errichtete er am Kap der Guten Hoffnung eine Versorgungsstation auf dem Weg von Europa nach Südostasien. Zusätzlich zu den Holländern besiedelten einige französische Hugenotten (vertriebene Protestanten) im 17. Jahrhundert Südafrika. Diese brachten die Weinbaukultur ins Land, weshalb viele der Namen von Gütern französisch sind. Im 18. Jahrhundert drangen die Niederländer auch gewaltsam immer weiter ins Landesinnere vor und holten zahlreiche Sklaven aus Indonesien, Indien und Madagaskar ins Land. Deren Nachfahren wurden zusammen mit den San in die Bevölkerungsklasse Kap-Malaien/Farbige eingestuft. Sie stellen heute knapp über die Hälfte der Bevölkerung. Um 1800 besetzten Truppen aus Goßbritannien die Region ums Kap der Guten Hoffnung, nachdem die VOC dem Bankrott nahestand. Weiterhin stellte die Kapkolonie einen wichtigen strategischen Standort im Machtkrieg gegen die Franzosen dar. Im Jahr 1833 wurde seitens der britischen Krone das Ende der Sklaverei in ihren Herschaftsgebieten erklärt. Dies nahm vielen der ursprünglichen Holländer genannt Buren die Existenzgrundlage, weshalb sie weiter ins Landesinnere, auch Richtung Namibia, zogen und sogenannte Burenrepubliken wie die Südafrikanische Republik (auch Transvaal) oder den Oranje-Freistaat gründeten. Als ab 1867 Diamanten und Gold in Südafrika gefunden wurden, trieb dies die Einwanderungsströme der Europäer noch weiter an. Im Rahmen der Burenkriege versuchten die Briten weiter gegen die Buren ins Landesinnere vorzudringen. Die Briten konnten sich letztendlich durchsetzen und gründetetn 1910 aus den vier Kolonien Natal, Transvaal, Oranjefluss-Kolonie und Kapkolonie die Südafrikanische Union. Nachdem zuerst ein Frieden zwischen den Briten und Buren angestrebt wurde, ging das Bündnis im Zweiten Weltkrieg vorerst wieder außeinander, da die Buren auf der Seite von Deutschland standen und sich politisch für eine strikte Rassentrennung einsetzten.

1 Bild: Nelson Mandela wurde 1994 der erste dunkelhäutige Präsident Südafrikas.
Nach dem Zweiten Führung wurde diese strikte Trennung zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerung durch Gesetze manifestiert. Die Zeit der Apartheid begann offiziell. Das alltägliche Leben wurde konsequent in ein Zweiklassenrecht zergliedert. Für die schwarze Bevölkerung, die Coloureds, Indischstämmige sowie Kapmalaien wurden ebenfalls eigene Wohngebiete angestrebt, womit auch die räumliche Trennung immer weiter voranschritt. In den 1960er Jahren erlebte das Land starken wirtschaftlichen Wachstum, welchen allerdings nur die weiße Bevölkerung zu spüren bekam. In den 70er und 80er Jahren wuchs der internationale Druck auf Südafrika. Das Land wurde verstärkt mit politischen und wirtschaftlichen Sanktionen belegt, da besonders die Ausrichtung der Vereinten Nationen nicht mit der rassistischen Innen- und Außenpolitik Südafrikas vereinbar war. Nach zahlreichen Protesten wurde 1990 die bekannteste der Anti-Apartheidsbewegungen, der African National Congress (ANC) legalisiert und Nelson Mandela nach 27 Jahren Haft freigelassen. Die Apartheidsstrukturen verschwanden Schritt für Schritt aus den Gesetzen, bis schließlich am 27. April 1994 die ersten freien Wahlen abgehalten wurden. Die ANC ist seitdem die Regierungspartei. Nelson Mandela wurde zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas. Die ANC verfolgte neben linksgerichterer Politik auch immer eine liberale Wirtschaftspolitik, weshalb sich bis heute die wirtschaftliche Lage vieler nicht-weißer Südafrikaner nicht bessern konnte. 2010 trug Südafrika als erste afrikanisches Land die Fußball-Weltmeisterschaft aus.
1 Bild: Die Orlando Towers im Stadteil Orlando in Soweto sind ein ehemaliges Heizkraftwerk.
Die Kultur des Landes ist aufgrund der ethnischen Vielfalt je nach Region heutzutage sehr verschieden. Südafrika hat Einflüsse aus Afrika, Europa und Asien. Während die Bevölkerung in den ländlichen Gebieten immer noch in einfachen Hütten wohnen, ähnen die Großstädte den europäischen (Kapstadt) und den indischen (Durban) Metropolen. Auch Johannesburg kann mit seinen modernen Hochhäuern als Wirtschaftsmetropole gesehen werden. Gerade am Rand dieser Städte finden sich allerdings vermehrt Townships mit Wellblechdächern. Südafrika hat dadurch auchh heute noch als Industrienation und Entwicklungsland zwei Facetten. Obwohl zu Zeiten der Apartheid viele Künstler und Interlektuelle das Land verließen, erlebt die Kultur im Rahmen der African Renaissance derzeit wieder einen neuen Aufschwung. Musik und Tanz spielen hier religiös und spirituell eine wichtige Rolle. Tänzer übernehmen hierbei ebenfalls die Rolle des Geschichtenerzählers, wobei sich Geschichten häufig um die Themen Jagd, Lebensart und Fruchtbarkeit drehen.

Nach Indien ist Südafrika das Land mit den meisten offiziellen Amtssprachen. Mit der Verfassung von 1994 wurden ganze elf Landessprachen festgelegt. Neben Englisch und Afrikaans gelten neun weitere Sprachen der Bantusprachen dazu. Dies sind isiZulu, isiXhosa, isiNdebele, siSwati, Süd-Sotho, Nord-Sotho, Setswana, Tshivenda und Xitsonga. Englisch und Afrikaans sind allerdings die Sprachen, die von so gut wie allen Südafrikanern gesprochen werden. Afrikaans gilt als jüngste Sprache der Welt und entwickelte sich aus dem Niederländischen mit Einflüssen des Französischen, Portugisiesischem, Deutschem und Malaysischem. Heutzutagesetzt sich Englisch als Sprache, welche alle Völker miteinander verbindet immer weiter durch, zumal das Afrikaans mit dem damaligen Apartheidsregime in Verbindung gebracht wird.
Die Zeit der Apartheid in Südafrika ist offiziell Geschichte. Seit den Wahlen im Jahre 1994 hat das Land einen starken Aufwärtstrend erlebt. Trotzdem sind die Auswirkungen dieser langjährigen Trennung der Gesellschaft auch heute noch spürbar. Große Teile der schwarzen Bevölkerung leben in den sogenannten Townships. Dabei handelt es sich meist um Vororte in den Metropolregionen, welche deutlich niedrigere Lebensstandards aufweisen. Eine hohe Kriminalitätsrate sowie ebenfalls die Krankheit AIDS gelten als große politische Probleme dieser Regionen. Auch die Bezahlung wird von vielen Stimmen als ungleich beschrieben. Das Bildungsniveau und die Chancen auf besser bezahlte Stellen sind ungleich. Auf dem Gini-Index für die Einkommensverteilung eines Landes belegt Südafrika den schlechtesten Platz weltweit. Dies führt wiederum zu einer hohen Anzahl an Protesten, da sich die große Teile der Bevölkerung von der Regierung im Stich gelassen fühlen. Seit mehreren Jahren kommen nun schon bereits Korruptionsvorwürfe gegen Mitglieder der Regierung mit ins Spiel. Südafrika ist ein Land mit einer positiven Entwicklung. Diese ist allerdings noch lange nicht abgeschlossen, da viele gesellschaftliche und politische Probleme bis heute bestehen bleiben.
1 Bild: Südafrika ist das neuntgrößte Land des afrikanischen Kontinents.
Aufgrund der hohen Diversität an Kulturen wird Südafrika auch Regenbogenation genannt.
Bei einem Gespräch gilt es Zeichen von Respekt seinem Gegenüber NICHT in die Augen zu schauen.
Zur Begrüßung kommt es in der Regel zum Handschlag, welcher verschiedene Griffe beinhaltet und mit dem Schnipsen des Daumens endet.
Die Ethnie der Zulu ist bekannt für ihre wunderschönen Perlenarbeiten. Perlenschmuck spielt auch vor Hochzeiten eine wichtige Rolle und unterscheidet sich je nach Form und Farbe in der Bedeutung.
Ein Highlight der Tanzszene ist der sogenannte Gummistiefeltanz, welcher von den schwarzen Minenarbeitern in den Goldbergwerken von Johannesburg erfunden wurde, als sie ohne Instrumente mit ihren Gummistiefeln Rhytmen erzeugten.
Der Musikstil der südafrikanischen Jugend ist von westlichen Einflüssen des House und Hip Hop geprägt. Gesungen wird aber meist in afrikanischen Sprachen.

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